Die Bora, die nicht kam

Gestern war wieder ein ereignisreicher Tag. Entgegen der Wetterprognosen – mittlerweile ist es wirklich fast besser, genau das Gegenteil von dem anzunehmen, was die Wettermodelle zeigen – hat der Wind über Süd immer mehr nach West gedreht. Am Nachmittag liefen wir dann aus der Ankerbucht aus: schon vor Anker haben wir das kleine GaleSail gesetzt, weil zu erkennen war, dass es draußen ordentlich zur Sache geht. Mit einem Taschentuch-großen Groß und dem GaleSail kreuzten wir mit Maschinenunterstützung gegenan. Die Wellen waren sehr, sehr beeindruckend. Der neue Seewetterbericht (natürlich ganz anders als der Tags zuvor) hatte diesmal ausnahmsweise recht: See 3-4, zunehmend auf 4-5…

Wenn da nur die Maschine nicht ausfällt! Sie lief brav, bis wir aus dem Gefahrenbereich der Leeküste heraußen waren. Gott sei Dank!

Von der eigentlichen „Action“ gibts wie meist keine Fotos und Videos – zu nass, zu viel zu tun, zu angespannt. Erst als wir südlich von Premuda wieder in die Abdeckung kamen, haben wir wieder Bilder geschossen.

Hier ein kurzes Filmchen: IMG_0423

Als wir nach einigen Stunden anspruchsvoller Segelei (der Wind wechselte sehr stark von 14-25 Knoten) liefen wir in der Abenddämmerung auf unsere Anklerbucht L. Jazi auf Molat zu, als plötzlich  von hinten ein Polizeiboot mit hoher Geschwindigkeit herankam und dann längsseits ging. Wo wir denn hin wollten, fragten die freundlichen Beamten. Wir legten unseren Plan dar. Daraufhin rieten sie uns dringend davon an, diese Bucht zu wählen, denn in der Nacht käme eine extreme Bora.

Selbstverständlich beherzigten wir diesen Rat, auch wenn unsere Wettermodelle dies nicht so zeigten (!!!) und wir außerdem in diser Bucht eine kleine vorgelagerte Bora-sichere Alternativ-Insel gehabt hätten.  Wir motorten in der Dunkelheit noch eine Stunde um die Südspitze von Molat herum und liefen in den kleinen Hafen ein. Die drei Boote, die hier schon lagen (auch das uns schon bekannte Polzeiboot lag hier an der Mole) waren alle schon damit beschäftigt, die Boote sturmfest zu vertäuen. Es war alles ganz ruhig, keine Welle, kein Wind.

Natürlich beteiligten wir uns an dem Treiben und sicherten das Boot, so gut es eben ging. Dann aßen wir gegen 22:00 Uhr und gingen zu Bett in der Erwartung, dass ab 1:00 Uhr dann angeblich das Inferno über uns hereinbrechen würde. Ölzeug griffbereit, Stirnlampen fast schon aufgesetzt, Handschuhe so gut wie angezogen 😉

Und heute wachten wir so gegen 8:00 Uhr auf. Bis auf eine leichte Brise aus Nordost war nichts zu bemerken. Die Bora wurde offenbar verschoben.

So haben wir uns in der Marina vertäut:

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Heute wird anscheinend wieder ein ganz schöner Tag – es sieht auch ganz danach aus. Aber was soll man bei diesen verrückten Wetterprognosen jetzt noch glauben. Hoffentlich kommt nicht eine Bora, die keiner vorhersieht!

P.S.: Wie versprochen noch die Badefotos von vorgestern. Der neue Bademantel an Bord (abgeschaut von den Italienern letzten Sommer) ist ein  riesen Komfortgewinn (danke Helga!). Den geb ich nicht mehr her!

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sailing at its best…

Während zu Hause der Sturm Niklas über die Häuser fegt, haben wir hier einen feinen Segeltag. Wir waren sogar kurz im Wasser. Andreas morgens bei 12°, Christoph erst am Abend vor Premuda bei 14°.

Das Segeln war fein! Von ganz, ganz zart am Morgen, wo wir bei fast null Wind aus der Bucht geschlichen sind bis richtig hart, als wir fast drei Meter Welle aus Nordwest bekamen und gegenan gekreuzt sind. Und alles war perfektes Segeln. Faszinierend, wie viel man in einen Tag heinein packen kann. Wir liegen in einer einsamen Bucht auf der Außenseite von Premuda.

Jetzt haben wir das kleine WiFi-Modem an der Dirk in den Mast gezogen, um ein bisschen Netz zu erwischen. Für den Foto-Upload langts aber nicht 🙁

Deshalb ein Eintrag ohne Fotos.

Am Abend gabs Wildspargel im Prsut-Mantel und Salzkartoffel mit Knoblauch in Olivenöl. Köstlich! Danach haben wir uns die letzte Banane gebraten und sie mit Nougat-Brotaufstrich und Keksen verspeist.

Jetzt haben wir noch die Maschine anwerfen müssen, weil uns der Strom ausgegangen ist. Zu viel gesegelt, zuviel geankert und und zu wenig motort… und der Elektronik-Schnick-Schnack, der dieses Wunder möglich macht, von der äußersten kroatischen Insel einen Blogeintrag zu machen.

Bis bald

Christoph & Andreas, SY Inspiration

 

 

 

 

 

Ein Spleiß kommt selten allein

Heute blies der Wind kräftig aus SSO. Und es war etwas frisch. So entschieden wir uns, vor Anker die Endlosleine der Rollreffanlage zu erneuern – ein Endlosspleiß! Unser erster 😉 Dementsprechend groß ist unsere Skepsis, bevor wir die alte Leine durchschneiden.

Aber dann läuft alles besser als erwartet. Der Endlosspleiß kurz vorm Zusammenziehen:

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Und schwupp, die Schlaufe ist weg!

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Und weil ein Spleiß selten allein kommt, machen wir noch ein paar nette Tauwerkschäkel:

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Der Abend ist noch jung, jetzt schauen wir einmal, was wir noch so alles spleißen können. Was sollten wir denn sonst, an einem langen dunklen Abend vor Anker in einer einsamen Bucht tun?

P.S.: Selbstverständlich sind wir auch heute wieder ein Stückchen gesegelt:

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Ab in den Süden…

Um den Schleifstaub mal aus der Lunge zu bekommen  – ist ja hoffentlich keiner drinnen, weil wir ja immer oder meistens brav mit Maske arbeiten! – aber falls doch, dann bietet sich ein Segeltörn am Meer an.

So habe ich mich mit Andreas, einem Freund von uns, am Sonntag auf den Weg nach Kroatien gemacht, um die Saison zu eröffnen.

Unser Boot schwimmt noch! Und es sieht richtig toll aus. Am Montag morgen packen wir gleich mal den Hochdruckreiniger aus. Das bisschen Sahara-Staub ist rasch weg. Der Ruß, der sich feinsten Pünktchen auf dem Deck abgesetzt hat, der ist schon etwas hartnäckiger. Aber nach eineinhalb Stunden und dem Einsatz eines Yacht-Shampoos glänzt unsere Inspiration fast wie neu. Nur die Heizpatrone im Warmwasserboiler hat sich anscheinend verabschiedet: egal, welchen Stromkasten wir wählen – KLACK – fällt der Schutz, sobald wir den Schalter für Warmwasser einschalten.

Als wir dann endlich zum „Frühstück“ gehen, ist es nach Zwölf – egal, dann nehme ich eine Pizza und einen gemischten Salat 😉 Für meine geliebten fritierten Sardinen ist es mir dann doch noch zu bald…

Am Rückweg schauen wir noch beim Bootsladen vorbei, um ein paar Meter Dynema mitzunehmen. Schließlich wollen wir unsere Spleißfertigkeiten weiter vertiefen. Auch  der Trimaran soll ja ein Dyneemarigg mit ein paar Feinheiten  erhalten – z.B. einen Canting Mast.

Zum Auslaufen kommen wir erst um 15:30 Uhr. Von kräftigem SSO-Wind lassen wir uns nach Norden ziehen. Zuerst nur unter Genua. Dann wollen wir das Groß setzen. Das klappt nicht gleich. Offenbar war es schlecht eingerefft. Das durchgelattete Rollgroß zeigt zum ersten Mal seine Tücken. Wir fürchten, dass es nicht ohne Lattenbruch und/oder Risse im Segel ausgehen wird. Um die Sache zu ordnen, müssen wir eine Bucht anlaufen, denn mittlerweile laufen wir mit ordentlich Welle und das Boot tanzt wild umher. Dann gelingt es uns doch noch, durch lange Spielerei mit der Reffwinsch und der Ausholeleine im Wechselspiel, das Segel zentimeterweise aus dem Mast zu kitzeln. Nach einer dreiviertel Stunde kommt auch der letzte Teil des Segels aus dem Mast. Kontrolle: es ist von herunten Gott sei Dank kein Schaden zu sehen. Auch die Latten scheinen heil geblieben zu sein.

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Langsam aber stetig…

Nachdem ich jetzt einige Zeit nicht gebloggt habe, melde ich mich wieder. Die vielen Arbeitsschritte sind sicher nicht für alle von Euch gleich interessant. Deshalb ist es schwierig, das richtige Maß zu finden, die Arbeitsschritte zu dokumentieren. Manche fiebern bei jedem Bild mit, andere fragen sich vielleicht, warum ich jeden kleinen Schritt zeige. Wem es schon zu viel der „Laminiererei“ wird, der sei eingeladen, vorläufig nur die Überschriften zu verfolgen… 😉

Um Euch (also die Interessierten) trotzdem auf dem Laufenden zu halten anbei ein paar aktuelle Fotos. Mittlerweile sind beide hinteren Beams auf der Unterseite fertig und das hintere Zentralmodul (C.M.M. – central mouting module) ist verklebt. Das Gute: Ulli ist wieder fit und werkelt mit noch mehr Eifer als zuvor! In der Zeit als Mum krankheitsbedingt ausgefallen ist, habe ich wieder gemerkt, dass es alleine sehr, sehr zäh wäre, das Boot fertig zu bauen.

Zuerst zu den Beams. Da war jetzt erstmals viel Schleifen angesagt, weil im Bereich, wo nachher die Metall-Brackets sitzen, eine Ebene aufgespachtelt werden musste – aus hochdichtem Füller.  Wer je hochdichten Füller bearbeitet hat, weiß, was es bedeutet, da zu schleifen…

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Zum Schluss wurde noch eine Lage Glasgelege darüber gelegt. Leider hatten wir an einer Stelle einen Lufteinschluss. Deshalb aufschleifen und danach neu mit Glas belegen…03_018 03_019

Ein kleiner Trick, wie man widerspenstiges Glasgelege (620 gr/m²) daran hindern kann, an den relativ scharfen Kanten (der Konstrukteur gibt hier einen Maximalradius von 6 mm an) abzuheben:03_023 03_024

So! Irgendwann – genau genommen heute! – waren die Unterseiten der beiden Beams dann doch zu unserer Zufriedenheit fertig. 03_031

Das Schöne ist, dass wir jetzt die Ernte der Vorarbeiten einfahren können. Die von Alfred gefrästen Teile der C.M.M.s passen saugend ineinander und in die Helling:03_027 03_028

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Morgen kommt das erste C.M.M. aus der Form und ist schon fast(!!!) fertig. Da gehören dann noch die vorbereiteten Beam-Pads aus Eichenholz darauf verklebt und verschraubt und dann noch ein paar Glasgewebebänder an gewissen Kanten… aber dann ist es grundsätzlich bereit, in den Hauptrumpf eingesetzt zu werden.

Am Heuboden wo der Rumpf steht, ziehen mittlerweile untertags schon durchaus laminierbare Temperaturen ein – wir müssen uns also sputen!

 

 

 

 

 

Carbon – das schwarze Gold

Der gestrige Tag war wieder recht produktiv. Zuerst den zweiten Beam verrundet und geschliffen. Danach das Glas- und das Carbon-Gelege zugeschnitten. 6 Lagen unidirektionales Carbon verstärken die Unterseite des Beams. Carbon könnte man auch als das schwarze Gold bezeichnen – naja, so teuer ist es auch wieder nicht, aber alleine das Carbon, das in den Beams verbaut wird, kostet doch fast 1.000 Euro.  Verwendet man nur Glasgewebe, werden die Beams um rund 25% schwerer und sind außerdem nachher flexibler (die Glasfaser gibt unter Belastung mehr nach) – deshalb die Entscheidung für Carbon!

Den linken hinteren Beam haben wir also schon unten beschichtet. Nachdem Ulli durch eine Grippe schachmatt gesetzt ist, hat mir gestern meine Frau Helga geholfen. Sie laminiert ja auch nicht zum ersten Mal und hat mir auch immer wieder mal bei dem einen oder anderen Kanu oder Kajak geholfen. Diese unsere Vorerfahrungen mit Glas und Harz, machen sich jetzt positiv bemerkbar 😉  Schon kurz nachdem wir begonnen haben, war ich heilfroh, dass ich nicht alleine angefangen habe. Da sind vier Hände einfach gut – das Harz gibt den Takt vor und sobald man beginnt, läuft die Zeit…und die läuft meist schneller als einem lieb ist. In der beheizten Werkstatt geliert das Harz ziemlich schnell!2015_05_001 2015_05_003 2015_05_004 2015_05_005 2015_05_006

Das viele, relativ dick aufgetragene Harz schreit eigentlich nach Vakuum. Da wäre sicher wieder einiges Harz herausgepresst worden. Ich habe das angedacht, aber aufgrund der komplexen Form (die Unterseite mit den scharfkantigen Flanschen, etc.) bleiben lassen. Bis ich einen ordentlichen Vakuumsack beisammen gehabt hätte, wäre das Harz sicher großteils schon angeliert gewesen. So hat auch das Abreißgewebe noch einiges „herausgesaugt“.

So, nachdem jetzt schon wieder ein Monat um ist, gibt es wieder die aktuelle Statistik:

Baubeginn: 9. Jänner 2015

Arbeitsstunden im Jänner 2015: 79

Arbeitsstunden im Februar 2015: 98,5

Gesamtstunden: 177,5

-> das entspricht nach meiner (optimistisch) geschätzten Bauzeit von 2.500 Stunden jetzt 7,1% oder anders ausgedrückt: 2.323 Stunden liegen noch vor uns… 😉 Wir sind gespannt!

 

 

 

 

 

Beams aus der Form…

Nun ist es endlich soweit, die ersten beiden Beams kommen aus der Form. Sollen sie zumindest! Es geht aber ziemlich schwer – zwei Stunden brauche ich, bis ich eine Möglichkeit gefunden habe, sie heraus zu bekommen, ohne sie oder die Formen zu beschädigen…

Und hier ist der erste Beam!2015_04_003Die Beams kommen jetzt in ihren Ständer, um jeglichen Verzug zu verhindern. Sie sind noch sehr leicht, machen aber trotzdem schon jetzt einen soliden Eindruck 😉2015_04_001

Auf dem Foto sieht man, dass ich den ersten Beam (im Vordergrund) schon verrundet habe. Der hintere ist noch so, wie er aus der Form gekommen ist und kommt morgen dran.

Als nächstes ist dann das Laminieren der Unterseite dran: zuerst eine Lage Glasgelege, dann Lagen unidirektionale Kohlefaser (bei den vorderen Beams dann sogar 7 Lagen) und dann wieder eine Lage Glasgelege, im Bereich, in dem nachher der Folding Strut verschraubt wird, wird zwischen die Carbonlagen noch eine Lage Glasgelege zusätzlich eingelegt.

In der Zwischenzeit habe ich nochmals mit Nils in Berlin (er hat schon eine F-9R gebaut) telefoniert und er meinte, ich sollte mir überlegen, die Metallteile durch Carbon zu substituieren. Er wies darauf hin, dass die Metallteile sehr sehr schwer sind. Ich habe in letzter Zeit auch schon viel darüber nachgedacht, wie ich das lösen könnte – schließlich kosten die Dreh- und Frästeile laut dem ersten Angebot mehr als viertausend Euro. Wenn ich die Teile selber fertigen könnte, wäre viel gespart – nicht nur Gewicht 😉 Ich habe deshalb Ian Farrier angeschrieben und ihm diese Idee unterbreitet – es kam ein klares „Don’t do this!“ zurück. Er hatte auch schon in diese Richtung gearbeitet und ist wieder zu den Metallteilen zurückgekehrt. Zu anfällig, zu unsicher!

Jetzt muss ich langsam diese Fräs- und Drehteile in Auftrag geben, denn bevor ich die Beams schließen kann, müssen die Brackets verschraubt und verklebt werden.

Meine überschlägige Rechnung hat ergeben, dass diese Metallteile für den Faltmechanismus zumindest 52 kg haben werden. Aber das aller wichtigste ist, dass alles zweifelsfrei hält – Gewicht hin oder her!

Während ich in der Werkstatt arbeite, bereiten fleißige Freunde bereits die CAD-Daten für die Metallteile und das Schwert vor (danke Alfred, danke Christoph!). Ich plane, den Schaumkern in zwei Hälften auf Alfreds Fräse zu fräsen, wobei ich gleich die verschiedenen Laminatstärken berücksichtigen möchte, so dass nachher möglichst wenig Schleifarbeit bleibt und das Profil möglichst exakt stimmt.DaggerboardDas Bild täuscht! Das Schwert ist mehr als zwei Meter lang!

Innenseite der hinteren Beams…

Die letzten Tage waren wir sehr fleißig! Zuerst haben wir die Helling für die passgenaue Verklebung der C.M.M.-Teile zusammengeschraubt:2015_0_002 2015_0_003 2015_0_005Danach haben wir die Form gebaut, auf der die seitlichen innenliegenden Flansche und der Deckel der Beams hergestellt werden:2015_0_006

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2015_0_017 2015_0_014Und so sehen die hergestellten Flansche im Querschnitt vor dem 1:1-Plan des Beams aus:2015_0_024 2015_0_020

Am Samstag haben wir begonnen, die Innenseite der hinteren Beams zu laminieren. Jetzt kommt erstmals Kohlefaser zum Einsatz…2015_0_0372015_0_038

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Und los geht es – wir brauchten für die Innenseiten der beiden Beams rund 10 Stunden, wollten aber nicht unterbrechen, da wir nass in nass arbeiten wollten… eigentlich wollten wir die Lage Glasgelege im Ganzen einlegen, damit sind wir gescheitert. Da kann schon mal Verzweiflung aufkommen, wenn es nicht so klappt, wie erhofft und das Harz zu gelieren beginnt…  Als wir beide bis zu den Ellenbogen im Harz steckten, haben wir entschieden, doch zu stückeln und mit Überlappungen zu arbeiten. Wird zwar ein paar Dekagramm schwerer, aber dafür ist es machbar 😉

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Außerdem haben wir noch begonnen, die C.M.M.s zusammen zu setzen:2015_0_027

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Und so sieht es in der Werkstatt schon ganz schön voll aus, nachdem wir mehrere Baugruppen parallel bearbeiten:2015_0_033Dafür gönnen wir uns jetzt wieder zwei Tage Pause!

 

 

 

Die ersten 2 Beams entstehen…

Am Freitag haben wir die Seitenwände der hinteren Beams mit den HD Inserts ausgestattet und in die Form eingepasst…2015_03_0052015_03_012 2015_03_016 2015_03_009 2015_03_0182015_03_003 2015_03_0042015_03_021Hat länger gedauert als erwartet… Nachdem wir die Teile eingeklebt haben, haben wir noch die Hohlkehle gelegt, und uns damit einmal Schleifen gespart. Dafür waren wir am Freitag fast bis Mitternacht in der Werkstatt. Aber dafür geht es jetzt bald mit dem Laminieren der Beams los 😉2015_03_0222015_03_001Auch wenn es viel Arbeit war, es macht Freude, das Projekt wachsen zu sehen!

Der Schaum ist da!

Endlich! Ich habe ja noch nicht berichtet, dass uns falscher Schaum geliefert wurde: 9 Platten PVC-Schaum für die C.M.M.s und die Beams. Als ich gerade mit dem Zuschnitt beginnen wollte, stoppte mich Ulli, weil sie erkannte, dass die Stärke nicht stimmt: 15 mm statt der bestellten 12 mm! Gott sie Dank noch vor dem Zuschnitt bemerkt! IMG_4594 2015_02_012 2015_02_013Gestern ist endlich der richtige PVC-Schaum angekommen und ich habe mich gleich daran gemacht, die ersten Teile zuzuschneiden. Der grüne Schaum ist relativ weich und hat 80 kg/m³. Er wird den Kern des Sandwichs bilden. In den Beams müssen wir Einsätze aus hochdichtem Schaum (H.D. für high density) an jenen Stellen einsetzen, an denen später Beschläge montiert werden.

Außerdem haben wir die Formen finalisiert. Jetzt kann der Schaum eingelegt werden und der Bau der Beams beginnen!IMG_4591 2015_02_009Vor genau einem Monat haben wir mit dem Bau begonnen: bisher haben wir 91 Stunden in den Bau investiert. Von meiner geschätzten Bauzeit von 2.500 Std. haben wir derzeit rund 3,6% abgearbeitet. Mal sehen, wie weit ich mit meiner Schätzung daneben liege 😉

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