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Living the dream….

Nachdem wir unseren Traum gebaut haben und fast vier sehr intensive Jahre hinter uns liegen, dürfen wir nun unseren Traum leben. Auf LIGHTNESS durch die kroatische Inselwelt schippern und Sonne, Meer und gutes Essen – einfach die ganze Schöpfung – genießen.

So sitzen wir nun in Primosten in einem Lokal während LIGHTNESS im Bojenfeld schaukelt. Wer genau hinsieht, kann sie im Hintergrund erkennen 😉 Das kleine grazile Geschöpf inmitten der Dickschiffe.

Das Leben ist einfach herrlich! Wir sind so reich gesegnet, dass wir es kaum glauben können. Immer noch ist die Situation so unwirklich, dass die Freude erst nach und nach  kommt. Jetzt sind wir wirklich mit  dem  selbst gebauten Boot in unserem Lieblingsrevier unterwegs.

Die Bedingungen sind sehr, sehr ruhig. Heute mussten wir am Vormittag aus eine Bucht in Zmajan nach Primosten motoren, weil praktisch wieder kein Wind war. Den ganzen Tag tat sich dann nichts. Gut, dass wir den Dubrovnik-Törn letzte Woche abgebrochen haben. Es wäre nur unter Motor zu erreichen gewesen 🙁

Dafür konnte LIGHTNESS gestern kurz ihre Leichtwind-Performance eindrucksvoll zeigen: 5,3 Knoten in 3,8 bis 4,2 Knoten True Wind ohne Leichtwindgarderobe sind für mich noch fast unglaublich und eine starke Ansage!

Helga genießt den Platz an Deck und die fehlende Krängung und liest sehr viel. Vieleicht wird es uns auch noch geschenkt, das Boot heuer noch bei moderaten Winden zu testen, denn allzu oft folgen auf solche Flauten dann Starkwinde.

Derzeit stehen 355 Seemeilen auf der Logge von LIGHTNESS. Knapp 100 davon haben wir am Atersee geloggt. Also in den vergangenen 8 Tagen trotz sehr schwachen Winden trotzdem mehr als 250 Meilen geschafft. Wenn da erst mal Wind kommt…

The promised tour – part 2

Von Montag weg hatten wir mit sehr leichten Winden zu tun. Die beiden ersten Tage gelang es uns, LIGHTNESS dennoch jeweils 60 Seemeilen nach Südosten zu steuern. Am Mittwoch wurde es zäh. Wir sind mehrere Stunden motort und haben nach einem kurzen Zwischenstopp in Biograd in Murter geankert – weitere 52 Meilen.

Am Donnerstag in der Früh überraschte mich Mum mit ihrem Entschluss, von hier aus die Rückfahrt anzutreten. Sie ist in Vorfreude auf ihr WoMo und möchte noch einige Dinge zu Hause erledigen, ehe sie die ersten Fahrten antritt…

Offenbar hat die Flaute am Vortag ihr die Lust am Segeln vermiest. Oder vielleicht war ich darüber zu mißmutig…. Ich habe jedenfalls so eine windschwache Woche hier in Kroatien in den letzten 10 Jahren noch nicht erlebt.

Video aus der Flaute

Gestern hatte ich mit Mum’s Entschluss noch Schwierigkeiten – heute am Freitag muss ich sagen, dass der Entschluss richtig war. Wir hätten Dubrovnik unter Segeln nicht in annehmbarer Zeit erreicht. Die Gribdaten zeigen nur Windstille und so lagen wir den heutigen Tag vor Sukosan vor Anker und es war tatsächlich den ganzen Tag Flaute…. aus diesen Bedingungen kann selbst LIGHTNESS nichts herausholen.

Der Vorteil: wir trafen hier Manu und Roland mit ihrem Eigenbau-Tri, die gerade von einer 4-monatigen Tour zurückkamen. Waren gestern und heute Abend mit ihnen  essen und genossen die Reiseberichte und den Austausch unter Tri-Seglern 😉

Jetzt kommt überhaupt wieder alles anders als ursprünglich geplant. Wir segeln nicht nach Istrien zurück. Stattdessen steht morgen der Crewwechsel an: Helga und Lupo kommen aufs Boot während Mum von Biograd aus mit dem Auto nach Hause fährt – enttäuscht, dass sie nicht den erhofften 20-Knoten-Ritt erlebt hat. Kurz einmal 12,3 Knoten – mehr war diesmal nicht drinnen.

Wir haben jetzt noch fast 4 Wochen hier in Kroatien Zeit zum Genießen. Denn am 14. Oktober wollen wir uns die 50. Barcolana in Triest ansehen. Mal sehen, was bis dahin alles kommt…

The promised tour – part 1

Nach den erfolgreichen Testfahrten auf dem Attersee. ….Ja, für die Neugierigen Speed-Freaks: die 15-Knoten-Marke wurde schon geknackt! War völlig unspektakulär – Helga und Hund wohlauf und entspannt…

Zwei kurze Videos vom Attersee:

IMG_0947  am Bug      

IMG_0956 gleich mal einen Kollegen getroffen

…also nach den Attersee-Tests ging es jetzt an die Adria, um das Versprechen einzulösen, das ich meiner Mutter gegeben habe. Fast vier Jahre habe ich sie beim Bau motivieren können, indem ich ihr versprochen habe, mit ihr nach Dubrovnik zu segeln (ein langehegter Herzenswunsch von ihr, einmal Dubrovnik zu sehen). Jetzt ist es soweit – wir sind unterwegs!

Heute Mittag in Funtana in Istrien gestartet und nach 60 Seeemeilen jetzt in Unije vor Anker. 60 Seemeilen sind bei diesem Leichtwind ohne Blister und ohne Code 0 in einem halben Tag ganz beachtlich für uns Tri-Novizen. Sind hauptsächlich vor dem Wind gekreuzt. Hier ein paar Eindrücke:

Mum genießt in vollen Zügen!

Der Autopilot funktioniert bestens und die Solarpanele versorgen Kühlbox, Navi, Autopilot und unsere Handys, iPad, etc. Einzig die Windanzeige stimmt noch nicht, weil der Sensor, der die Mastrotation herausrechnen soll, noch nicht vom Netzwerk gefunden wurde. Habe ohnehin eine ganze Box mit Betriebsanleitungen mit. Ich hoffe, ich komme auf diesem Törn dazu, sie zu lesen.

Eins steht schon einmal fest: Tri-Segeln ist mindestens so fasszinierend, wie ich mir das vorgestellt habe!

LIGHTNESS segelt – und wie sie segelt!


Gestern kam LIGHTNESS ins Waser….. Endlich nach fast vier Jahren Projektdauer.Sieht sie nicht einfach cool aus 😉 ?

Wir haben LIGHTNESS bei der Firma Yachtservice Gebetsroither am Attersee kranen lassen. Richard stellt uns dankenswerter Weise den Platz direkt neben dem Kran zur Verfügung. Da brauchen wir nicht falten und haben das Auto mit dem Werkzeug (siehe unten…) gleich daneben.

Heute haben wir zuerst einmal die ersten zwei Einfahrstunden  mit dem Außenborder absolviert. Sprang sofort an. Läuft superleise und schiebt das Boot schon mit erhöhter Leerlaufdrehzahl auf 6 Kn. Und die Tankanzeige hat sich noch gar nicht bewegt – ein gutes Zeichen.

Dann haben wir einmal das Vorsegel gesetzt und sind mit Halbwind schon fast 9 Kn gesegelt! Völlig unspektakulär, aufrecht und relaxt schneller als wir mit unserem Kielboot segeln konnten.

Da der Wind wieder auffrischte und es rundum ziemlich schwarz aussah, haben wir das Groß noch nicht gesetzt. Aber wir haben es einmal mit den Latten ausgestattet und auf den Baum gerollt.

Lisa kam von Ihrer  Kur und begleitete uns auf der Jungfernfahrt. Sie hat heute Geburtstag und war das erste Mal auf einem Segelboot:

Morgen soll der Sommer nochmals zurück kommen. Wir hoffen, dass unsere Test wieder so erfolgreich verlaufen.

Bei der Abfahrt zu Hause waren wir nochmals wiegen: Segelfertig knapp 2.000 kg Bootsgewicht ohne Crew. Beim zulässigen Gesamtgewicht des Trailers  gelang uns eine Punktlandung.

Allerdings sind immer noch Klienigkeiten zu tun. Manche Schrauben der Beschläge lassen noch tropfenweise Wasser durch. Auch bei der Fußwasserpumpe gibt es noch eine Undichtigkeit…. Aber sonst sieht es schon sehr, sehr gut aus.

Jetzt geht’s los!

Zu Beginn gleich einmal die good news: Seebrief ist da! und die Sportbootzulassung ist da! Damit stehen uns die Meere offen… …zumindest einmal der Bereich bis 200 Seemeilen vor die Küstenlinie.

Seht einmal, was Ulli für eine tolle Polsterung geschneidert hat: 

Sieht doch für ein Sportboot ziemlich wohnlich aus!?

Bei der Fahrt zum Wiegen ins örtliche Lagerhaus durfte ich zum ersten Mal die Perspektive im Rückspiegel genießen, auf die ich mich so gefreut habe…

Auf der Waage dann die erleichternde, positive Nachricht: 1.660 kg ohne Motor – Ich habe immer darauf hingearbeitet, unter 1.700 kg zu bleiben ;-))

Jetzt gibt’s immer noch ein paar Kleinigkeiten aber die Liste ist schon sehr, sehr überschaubar geworden.

Das Dyneema für die Wanten und Vorstag ist auch schon eingetroffen. Die nächsten Tage werden kühler und regnerisch…. da wird gespleisst!

Anfang Septmeber wollen wir am Attersse unsere LIGHTNESS einmal schwimmen lassen.

Fast geschafft!

Jetzt habe ich Euch lange hingehalten, bevor ich Euch weitere Fotos zeige. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die letzten beiden Wochen mit gefühlten 1.000 Kleinigkeiten am Boot gefüllt waren.

Das Boot zieht mittlerweile alle Blicke auf sich und wir sind unfreiwillig schon Ortsgespräch geworden…

Reisende bleiben stehen und möchten mehr über das Boot erfahren… meist eine willkommen kleine Pause in der glühenden Hitze der letzten Tage.

Auch der Ziviltechniker war schon da, um das Boot zu untersuchen und die Papiere für Binnenzulassung, Seebrief und eine Wertbeurteilung für die Kasko-Versicherung zu erstellen. Auch er war begeistert ;-))) (mit immerhin 43 Jahren Berufserfahrung).

Auch alle Spleißarbeiten sind mittlerweile fast erledigt. Einfach noch ein paar Eindrücke: Die Anträge auf Zulassung (einmal Binnen und einmal See) sind jedenfalls eingebracht und wir hoffen, dass die Behörde ihre Arbeit rasch erledigt.

Heute solle erstmals der Mast gestellt werden. Soviel sei verraten: die Segel, die wir am Montag geholt haben, sehen schon zusammengefaltet sehr vielversprechend aus. Ich kann es kaum mehr erwarten, mit diesen Flügeln zu spielen!

LIGHTNESS erblickt das Licht der Welt

Liebe treue Blog-Besucher, es ist soweit! Heute können  wir euch die Fotos zeigen wie LIGHTNESS das Licht der Welt, nach fast vier Jahren Dämmerschlaf oder dazwischen immer wieder mal künstlicher Beluchtung, das Sonnenlicht erblickt.

Here she is… Noch fehlt ihr ein Schwimmer, weil meine tollen Nachbarn Konni und Robert – DANKE Euch beiden! – weg mussten, um Siloballen zu wickeln. Aber auch das sollte diese Woche noch klappen und dann ist sie komplett.

Als nächstes werden wir ausprobieren, wie ihr der Mast steht….

Die geplante Wasserung am 6. August scheint in Reichweite ;-))))

and the name is …. LIGHTNESS

Der eine oder andere hat’s vielleicht im letzten Beitrag schon erspäht: die Namensentscheidung ist jetzt gefallen. Unser Trimaran wird Lightness  (in Lautschrift [ˈlaitnis] ) heißen – was soviel bedeutet wie Helle, Helligkeit aber auch Leichtigkeit, Lockerheit. Das passt unseres Erachtens zur Farbe und zum Boot und überhaupt…

Und so schaut der Schriftzug aus:

Derzeit arbeitet die Judith an einem Logo für uns. Wir werden es bald präsentieren.

Ins Antirutsch haben wir den Schriftzug auch eingearbeitet…

Außerdem sind wir gerade von unserer Erkundung im Salzkammergut zurück gekommen. Wir werden aller Voraussicht nach das Boot am 6. August am Attersee wassern.

Stay tuned!

Wir können es kaum erwarten!

Die letzten Wochen waren sehr intensiv! Aber es hat sich ausgezahlt. Das Boot ist jetzt schon fast fertig.

Zuerst galt es aber, den Hauptrumpf auf die eine und dann auf die andere Seite zu legen…

Aber das ist mittlerweile alles geschafft! Hierr ein paar Details, da Bilder angeblich mehr sagen als tausend Worte… Wer genau geschaut hat, weiß auch schon, wie der Tri heißen wird…

Backboard-Float fertig!

Das erste Drittel unseres Dreirümpfers ist fertig! Arbeitsmäßig Gott sei Dank schon viel mehr! Der Backbord-Float glänzt in weiß-grün und ist mit seinen Beschlägen bestückt.

Er sieht unseres Erachtens großartig aus: Jetzt ist mir leider ein großer logistischer Fehler unterlaufen: Ich habe nicht rechtzeitig den Füller nachbestellt. Jetzt warten wir seit zwei Wochen (!!!) darauf 😮

2 Wochen Zeitverlust in dieser Phase des Bootsbaus schmerzen. Jetzt haben wir alle Arbeiten zusammengesucht, die wir in der Zwischenzeit erledigen können. Hoffentlich kommt das Zeugs endlich mal! Der StB-Float ist zur Hälfte gefüllert und geschliffen. Das Deck des Hauptrumpfes ist bereits grundiert und wartet auf den Endschliff vor der Lackierung. Innen ist so gut wie fertig. Heute ist die Probe vom Bezugsstoff gekommen…..

It’s getting better and better!