BARCOLANA 50th…

Nach einer tollen Überfahrt (natürlich Aufkreuzen 😉 mit idealem Wind sind wir von Grado in Triest angekommen. Hier ist schon richtig was los. Gut, dass wir schon am Mittwoch gekommen sind. So bekommen wir einen Liegeplatz im Industriehafen nicht weit vom Altstadthafen. Zuerst probierten wir ein Anlegemanöver direkt an einer der drei Stadtmolen. Dort durften wir aber nicht bleiben. Beim Ablegen steige ich neben das Bugnetz und falle halb ins Wasser. Das wäre nicht so schlimm, aber ich prelle mir die Rippen heftig. Die Schmerzen werden mich einige Zeit begleiten…

Vorbei an Miramare…

Tradition trifft Moderne…

Gestern in der Früh kam Klaus an Bord. Gleich nach seiner Ankunft haben wir uns gemäß des „Follow me“-Teams umgelegt und wie alle anderen mit Buganker festgemacht und liegen jetzt mit den ganzen BARCOLANA Teilnehmern im „Racevillage“. Da wir keine Gangway haben, lassen uns die freundlichen Italiener über die Nachbarboote aussteigen.

Jetzt baut sich die Stimmung bis zum Sonntag immer mehr auf. Immer mehr Boote kommen dazu. Menschenmassen drängen sich über die Hafenpromenade, die M32 Katamarane matchen sich vor dem Hafenbecken,… Morgen gibt es ein großes Feuerwerk und am Sonnag wird die italienische Kunstflugstaffel vor dem Start ihre Show in den Himmel zeichnen.

Der Nachteil an unserem Liegeplatz: wir können nicht so einfach wegsegeln, weil dann unser Liegeplatz sicher weg ist. Klaus muss also bis Sonntag in der Früh warten bis er LIGHTNESS unter Segeln erlebt.

Aber jetzt schmeißen wir uns wieder in Getümmel dieses großartigen Fest des Segelns!

Leaving Croatia…

… But just for a few days! We’ll be back soon!

Heute ist es soweit: wir queren zum ersten Mal die Nördliche Adria. Und zwar hat sich Helga gewünscht, das so kurz wie möglich zu halten – aus meiner Wunschquerung Pula – Venedig wird also diesmal nichts. Wir haben gerade in Umag problemlos ausklariert und haben die Zollmole soeben verlassen.

Ja, ja, es gibt noch größere Multihulls als LIGHTNESS 😉

Wir fahren gerade Kurs 300° und werden dann in einigem Abstand zur Küste Kurs auf Grado nehmen.

Zum Leidwesen des Skippers (Helga ist zum Teil erleichtert) herrscht absolute Windstille. Das Meer liegt völlig „ölig“ vor uns und es ist diesig.

Auch gestern sind wir das letzte Stück nach Umag motort. Hier ein paar Eindrücke:

Video: auch motoren kann schön sein

Aber warum wollen wir überhaupt auf die andere Seite – noch dazu ohne Wind? Wir planen, von Grado weiter nach Triest zu segeln (!!!?) wo wir dem größten Segelfest der Welt beiwohnen möchten.   Die BARCOLANA. Am Sonnag 15.10. findet dort die weltweit größte Regatta statt – ca. 2.000 Boote. Start nur für Monohulls -> LIGHTNESS muss das Rennen also als Zaungast verfolgen. Schon die ganze Woche gibte es Programm und wir waren letzes Jahr auf dem Landweg dabei und es war beeidruckend, mit welcher Begeisterung die Italiener das Segeln feiern. Heuer ist die 50. Auflage; wir sind sicher, das wird ein Riesenspektakel…

Unterwegs in Grado oder vielleicht erst in Miramare kommt mein Arbeitskollege Klaus an Bord, um mit uns die BARCOLANA zu erleben.