Auf der BOOT 2017

Nun sind wir seit einer Woche wieder zurück von unserem Ausflug zur BOOT 2017 in Düsseldorf. Die erste Etappe führte uns nach Rothenburg ob der Tauber – eine sehr beeindruckende alte Stadt. Hierher möchten wir gerne wieder einmal kommen, wenn es mehr als -10 Grad hat  ;-)…Dann gings weiter nach Weilheim am Rhein, wo wir bei Manu & Roland zu Gast waren. Die beiden haben wir ja vor rund 4 Jahren besucht und kennen gelernt. Damals habe ich sie – nach längerer Recherche  – anhand eines Fotos aus Murter, auf dem ein besonderer Trimaran zu sehen war, ausfinding gemacht. Roland und Manu haben die SpeedKing – einen adaptierten Hughes-11-Meter-Tri in 6 Jahren vor ihrem Haus gebaut. Damals waren wir knapp davor – also genauer gesagt ich, Helga eher noch nicht 😉 – die Pläne für dieses Boot zu bestellen. Aber es kam dann ja alles anders…

Wieder habe ich den beiden ein Loch in den Bauch gefragt. Roland ist ein toller Handwerker und hat zum Beispiel im vergangenen Sommer auf dem Lagerplatz ihres Tris in Kroatien einen Diesel eingebaut… Nun hat er einen elektrischen Aufsatz für die Winschen gebaut, weil vor allem das Groß ihres Tris schon erhebliche Kraft verlangt. Respekt! Nach einem Abend in einem Lokal mit Kroatischer Küche und anschließender Übernachtung auf dem Bauplatz des Tris (danke Roland!, danke Manu!) ging es am nächsten Tag für uns weiter ins Ruhrgebiet.

Bei Rainer und Sabine haben wir wunderschöne Tage verbracht. Sie haben uns herzlich aufgenommen und brav mit uns ein paar Punkte abgearbeitet, die ich unbedingt sehen bzw. machen wollte: die längste Skihalle der Welt sehen, einen Flug im Windkanal in Bottrop machen, …. es gibt überhaupt eine erstaunliche Kumulation von Superlativen in der Gegend um Bottrop: die höchste, die längste, die einzige, der größte, etc… Wir müssen wohl wieder kommen, um diese ganzen „best of“ abzuarbeiten 😉  Sabine hat uns jeden Tag aufs Neue mit tollem Essen überrascht – das war wirklich ein best of!  Danke Sabine und Rainer für die tolle Zeit mit Euch! Ach ja, wir reisten nicht aus Bottrop ab ohne das roteste Fahrrad und die wärmste Winterjacke ever ;-))

Montag Morgen ging es dann auf die Messe. Ein Stellplatz auf dem riesigen Areal war für unser WoMo trotz guter Belegung rasch gefunden. Dann gings mit dem Shuttlebus auf die Messe.

Insgesamt verbrachten wir dann drei Tage auf der Messe. Haben sehr wichtige Gespräche geführt – besonders hervorzuheben war die außergewöhlich tolle Beratung von Herrn Spaltmann am Stand von International – auch wenn ich jetzt mit der Lackierung wieder unsicher bin, was für uns die beste Lösung ist.

Wir haben einen Motor bestellt und Angebote für einen Trailer eingeholt. Und wir haben uns angesehen, welche Lösungen Werften für bestimmte Fragen, die uns derzeit beschäftigen, haben. Besonders beeidruckt hat uns die POGO 36. Hier wird Leichtbau konsequent und dennoch ansehnlich und sogar wohnlich umgesetzt – gute Anregungen für die Aufgabe, die heuer vor uns liegt.

Der Platz reicht nicht aus, aufzuzählen, was wir alles gesehen und worüber wir gestaunt haben. Wir haben auch festgestellt, dass wir doch schon eine Menge Leute in „der Szene“ rund ums Boot kennen.

Auch der dritte Tag hat nicht ausgereicht, alles zu erkunden. Aber irgendwann war es Zeit, aufzubrechen. Und so haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Süden gemacht. Wieder in Etappen, denn davon haben wir ja immer geträumt, dass wir mit einem WoMo mit Zwischenstopps gemütlicher reisen können. Der nächste Halt brachte uns nach Koblenz, wo wir ehemalige Stegnachbarn der Marina in Biograd besuchten. Heike und Bernd waren zwar enttäuscht, dass wir uns nach einem langen, und auch kulinarisch reichen Abend in unser Wohnmobil zurückzogen – aber im eigenen Bett schläft man halt doch am besten 😉 Nicht böse sein! Das war keine Ablehnung Eurer tollen Gastfreundschaft! Bernd hat uns erzählt, dass er sich im Frühjahr von seinem Volvo trennen wird. Da werden wir als Volvo-Fans natürlich hellhörig – mal sehen, wir haben einmal eine Option darauf fixiert 😉 Nach Fahrrad, Winterjacke und Bootsmotor können wir auf unserer Tour ja gleich auch noch ein Auto kaufen…

Jetzt gilt es, die ganzen gesammelten Informationen unserer Reise zu verarbeiten. Die Prospekte zu sichten, die Angebote zu vergleichen, ergänzende Informationen einzuholen, Entscheidungen zu treffen, und so weiter.

Ach ja, ein Highlight fehlt noch: Ich durfte eine echte Jungfernfahrt durchführen. Ich durfte einen Protoyp eines neuen ultralighten Banana-Boots durch das Becken rudern (natürlich vorschriftsmäßig mit Schwimmweste 😉Dieses Boot kommt auf jeden Fall in die engste Auswahl unserer möglichen Beiboote! Eine weitere Entscheidung, die es – hoffentlich noch heuer – zu treffen gilt.

Die Vorfreude auf unser Boot ist jedenfalls nun so richtig aufgefrischt worden und wir machen uns voller Elan wieder an die Arbeit!

Zwei Jahre Trimaranprojekt

Die Zeit vergeht – und das sehr schnell! Mittlerweile ist es zwei Jahre her, dass wir die ersten Teile gebaut haben. Zeit, wieder einmal Zwischenbilanz zu ziehen:

geschätzte Stunden zu bauen gebaut Christoph Ulli Andere Helfer
2 500 1.743 1.031 644 48
verbleiben geschätzt noch 757 Stunden
Baufortschritt geschätzt 69,7%

Eine kurze Auswertung dazu: Das Jahr 2016 war ein sehr produktives Jahr – wir haben noch mehr gearbeitet als 2015. Sofern unsere Schätzung der Gesamtarbeitsstunden stimmt, trennen uns noch rund 800 Stunden vom Ziel. Wenn das annähernd stimmt, könnten wir es schaffen, im Jahr 2017 ins Wasser zu kommen :-))

Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Wir können es kaum erwarten, dass wir das erste Mal die Segel setzen können! Das Ziel wäre ja, beim heurigen International Multihull Meeting (IMM) 2017 Ende Juli in Kerteminde mit dem eigenen Boot dabei zu sein. Ob das zu schaffen sein wird?

Nachdem der Herbst von einem langen Urlaub und danach zahlreichen beruflichen Terminen geprägt war, ist nicht mehr allzu viel weiter gegangen. Im Spätherbst haben die rapide abfallenden Temperaturen unserem Arbeitseifer ein Ende gesetzt. Dennoch haben wir die Zeit genutzt und immer wieder einmal an den Schwimmern gespachtelt und geschliffen. Mittlerweile sind die Floats fast fertig gespachtelt und geschliffen. Leider finden wir immer wieder die eine oder andere Unregelmäßigkeit – deshalb nimmt das Spachteln und Schleifen scheinbar kein Ende. Aber bei den derzeitgen Außentemperaturen (und damit auch auf dem Arbeitsplatz am Dachboden) können wir ohnehin nur in der Werkstatt aktiv sein.

Sobald es wärmer wird, werden wir die Floats an die Beams anlaminieren. Damit ist die Struktur dann fertig.

Ruder, Cockpit, Netzbefestigung, Innenlayout…

Seit dem letzten Eintrag hat sich jede Menge getan. Wir waren fleißig – jedenfalls bis Ende August, denn im September folgte der verdiente Segelurlaub.

Zuerst haben wir das Ruder und seine Aufnahme sowie die Pinne fertig gestellt:16_08_04 16_08_24 16_08_28

Danach haben wir uns dem Cockpit gewidmet…. ta ta ta taaa…16_08_11Hier kann man die Travellerschiene erkennen, die fast 2,5 Meter lang sein wird.16_08_51Es sitzt sich gut am Steuer unseres Tris!

Lange habe ich über die Befestigung der Trampoline nachgedacht. Ich habe mich dann für eine Rohr-Lösung entschieden. Da ich eine übermäßige Schälbelastung des GfKs vermeiden wollte, haben wir mit Kohle-Rovings „durchgenäht“ und die Rovings innen umgeschlagen und mit einer extra Lage Glas fixiert – das sollte halten, denn das kurze Probestück war nicht zu zerstören.16_08_1616_08_2116_08_26 16_08_38sieht auf der Innenseite nicht besonders schön aus, aber ich bin sicher es hält. Die Löcher haben wir auf der Innenseite mit einem Senker erweitert, um der Kohlefaser allzu starke Knicke zu ersparen. Das Elektro-PVC-Rohr übernimmt eigentlich nur die Funktion einer Form, bleibt aber drinnen.16_08_29So sieht’s dann aus. Nach dem Spachteln werden hier dann im Abstand von ca. 15 cm Ausnehmungen eingeschnitten, ein Stab eingesteckt und an diesem dann die Seile der Netze befestigt.

Neben vielen weiteren Details ist im Inneraum der größte Fortschritt zu sehen. Die Bänke sind drin. Nun nimmt das Wohnen auf dem Tri Gestalt an.16_08_69Sieht doch schon ganz ansprechend aus, oder? Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Kälte nicht allzu bald in unserem Tal Einzug hält…

Die  kommenden beiden Tage sind wir auf einer Maker Faire in Steyr. Dort zeigen wir aber nur ein Kanu und ein Kajak. Vom Trimaran nehmen wir nur Teile und eine Menge Fotos mit.

Spieglein, Spieglein… am Heck!

Wir können weiteren Fortschritt vermelden. Der Umbau des Spiegels auf Ruder Generation 3.0 ist abgeschlossen! Hier am Bild noch ohne endgültiges Außenlaminat.16_07_2_03 16_07_105Alles sieht sehr vertrauenerweckend stark aus!

Nachdem wir dies erledigt haben, widmen wir uns der Fertigstellung des Cockpits. Der Einstieg in die Heckkabine passt schon, die letzten „Löcher“ der Achterkabine sind geschlossen.16_07_2_04 16_07_2_15Jetzt sind die Cockpitbänke und deren Innenleben dran. Jede Bank beherbergt einen Stauraum, der nur durch den Salon zugänglich ist (ca. 35 cm Tiefe). Unter der steuerbord gelegenen Bank  – in der Backskiste -soll dann auch der Tank Platz finden. Derzeit arbeiten wir an den Backskistendeckeln. Diese Backskisten sollen zum Aufklappen werden und auch halbwegs wasserdicht sein. Macht die Sache ein wenig langwierig. Unten auf dem stb-Deckel möchten wir die Fernschaltung des Außenborders montieren, so dass diese erst durch Öffnen der Backskiste sicht- und bedienbar wird.  Unter der Bank an backbord bauen wir ein safety compartment ein. Ein Fach, das sowohl von innen als auch – im Falle einer Kenterung – von außen zugänglich sein soll. Es ist schon eine gewisse Überwindung, so ein großes Loch in den schön strakenden Rumpf zu schneiden…16_07_2_08 16_07_2_11 16_07_2_12Wir haben entscheiden, den Lukendeckel nicht einfasch einzusetzen, sondern so zu versenken, dass er nicht über die Rumpfwand hervorschaut.16_07_2_27Sofern das Wetter mitspielt und die angekündigte Kaltfront die Temperatur drückt, werden wir es schaffen, kommende Woche mit der Inneneinrichtung zu beginnen. Parallel dazu suchen wir bereits die Ausrüstungsgegenstände zusammen, die wir verbauen wollen. Eine schier endlos lange Liste an notwendigen Teilen und notwendigen Schrauben, Rumpfdurchbrüchen, Schläuchen, Kabeln…

Jetzt sind die Beine dran…

Lange haben wir darauf hingearbeitet. Fast ein Jahr Arbeit stecken in den vier Beams mit den beiden Zentralmodulen. Und jetzt ist es so weit: das Boot bekommt seine vorbereiteten Beine.16_07_39 16_07_41 Es geht sich alles kanpp aus: ein Fenster müssen wir ausbauen, das Boot hinten um 10 cm nach links rücken, eine bisher verschraubte Tür müssen wir öffnen, ein Beam liegt direkt am Dachstuhl an…16_07_61 16_07_84 16_07_91Zwei Beine hängen also etwas aus dem Haus heraus… 🙂

Es ist wichtig, alle vier Beams gleichzeitig zu montieren, weil jetzt das genaue Einrichten erfolgt:16_07_65 16_07_76 16_07_78Nachdem alles perfekt stimmt, bereiten wir die Montage vor.16_07_69 16_07_71 16_07_88Spannend, den Faltmechanismus zum ersten Mal in Bewegung zu sehen!16_07_94 16_07_95 16_07_96 16_07_97Die Struktur des Bootes steht damit weitgehend. Bleibt dran, wir zeigen Euch bald mehr!

es geht voran…

Jetzt geht es mit großen Schritten vorwärts! Zuerst haben wir die Bereiche des Rumpfes fertig gestellt, die den Faltmechanismus der Beams aufnehmen.16_07_04 16_07_06 16_07_09 16_07_11Dann haben wir den Cockpit-Boden eingezogen:16_07_20 16_07_27Auch den Einstieg in die Heckkabine haben wir einmal vorbereitet. Aus einer Hartfaserplatte haben wir eine Schablone ausgesägt.16_07_25Daneben haben wir auch noch den Umbau des Hecks begonnen, wo ja ein Ruder der dritten Generation hängen wird. Das Heck hatte noch den Schlitz zur Aufnahme des Ruderkastens der ersten Generation.16_07_29 16_07_33 16_07_58Und als nächstes kommen die Beine dran…

zurück an Bord…

Nachdem die Frühlingsmonate aus verschiedenen Gründen wenig produktiv waren, und dann das lange anhaltende kühle Wetter weiterhin Laminierarbeiten am ungeheizten Dachboden verhindert hat, ging es jetzt im Mai dann doch einmal los. Mittlerweile wurden die Zentralmodule am Rumpf anlaminiert. Der Konstrukteur Farrier bezeichnet diese Arbeiten im Plan als ‚tedious‘. Und in der Tat: sie sind wirklich langwierig. Aber da geht es auch um die Hauptstruktur. Da darf nicht geschlampt werden. Der Belegeplan ist genauestens einzuhalten, die Oberflächen gehören sauber angeschliffen, staubfrei gemacht und entfettet.16_06_21Was die Sache nicht vereinfacht, ist die Tatsache, dass das Zentralmodul in dieser Phase noch den Durchstieg nach vorne blockiert und man trotzdem immer von vorne und hinten arbeiten muss…16_06_26

Aber mittlerweile ist es geschafft und der „Durchstich“ ist erfolgt:16_06_29

Auch das hintere Zentralmodul ist bereits fertig einlaminiert:16_06_33Hier ging’s wesentlich einfacher!

In die hintere Liegefläche haben wir zwei Luken gesägt. In erster Linie um den Zustand des Innenlebens festzustellen. Wir werden aber nur mehr Deckel einsetzten und so ermöglichen, leichte Sachen künftig hier unter dem Bett zu stauen.16_06_34

Noch immer haben wir den Namen des Bootes nicht endgültig festgelegt 🙁

…spachteln und schleifen, spachteln und schlei…

Das Laminat der Floats war wie der Hauptrumpf durch offenbar jahrelanges Lagern teilweise stark angegriffen (die Lizenz hat ja die Nummer 24 und wurde schon 1998 oder 1999 verkauft!). Ein paar Detailbilder hier:16_3__07 16_3__08 16_3__10 16_3__11Deshalb haben wir den gesamten Rumpf angeschliffen und wo es nötig war, das Laminat auch ganz bis auf den Holzkern abgeschliffen.

Danach wurde neues Gewebe aufgebracht. Dort, wo es strukturell sinnvoll bzw. notwendig ist, ein 400gr/m²-U.D.-Gelege (quer zu den Fasern der Dorakore-Panele) und danach über alles ein 165 gr/m² Gewebe, um jedenfalls alles in Glas zu haben:16_3__1616_3__03 16_3__05Da im Bugbereich erkennbar war, dass eine dickere Lage Spachtel notwendig ist, wurde die erste Lage noch unter der letzten Lage Glas aufgebracht:16_3__04 16_3__06Mittlerweile sind die vorderen zwei Drittel der Floats ausgebessert, laminiert und jetzt auch schon einmal gespachtelt:16_3__17 16_3__18 16_3__19Zum Spachteln verwende ich eine Mischung aus WEST System Harz mit langsamem Härter und Micro-Glassbubbles (mikroskopisch kleine hohle(!) Glaskügelchen) mit 0,19 g/cm³ Damit das Ganze gut „stehen bleibt“, mische ich noch etwas colloidal silica dazu (etwa das halbe Volumen wie die Glassbubbles).

Auch wenn es nach dem ersten Spachtelgang etwas grob aussieht, lässt es sich schön schleifen:16_3__21Das Werkzeugset von FlexiSander bewährt sich bestens. Mit den zwei unterschiedlich langen und flexiblen „Kit-Spachteln“ lässt sich die Spachtelmasse gut aufziehen. Und die drei unterschiedlich langen und flexiblen Schleiflatten sind eine Wucht! Derzeit schleife ich mit 40er Körnung.

Das Ziel ist, die Floats – bis auf den Bereich wo die Beams eingeklebt werden – möglichst lackierfertig vorzubereiten. Die Zeit läuft, denn bald wird es wieder wärmer und die Arbeiten am Heuboden können wieder weiter gehen…

Für jene, die wieder einmal ein Video sehen möchten, in dem zu sehen ist, wie die Dinger dann am Wasser aussehen sollen: https://youtu.be/o5TB-uAVW0M und https://www.youtube.com/watch?v=FtxF33qrJRE

…einfach Spitze!

Auch wenn die beiden letzten Monate nicht so produktiv waren wie erhofft, gibt es doch wieder Fortschritte. Die Spitzen sind dran und geshaped:16_2__01 16_2__06 16_2__11Damit haben die Floats jetzt ihre volle Länge und sind nur wenig kürzer als die Werkstatt. Das macht die Sache ein bisschen mühsam, weil jeder Weg erschwert ist.

Aber immerhin könnne wir trotz niedriger Außentemperaturen weiter arbeiten.

1 Jahr Trimaranprojekt

Heute ist es genau ein Jahr her, dass wir die ersten Arbeiten am Trimaran begonnen haben. Es war ein aufregendes, bewegtes Jahr. Nicht nur beim Bau des Trimarans.

Eine kurze Bilanz in Zahlen:

geschätzte Stunden zu bauen gebaut Christoph Ulli Andere Helfer
2 500 844,0 455,5 349 39,5
verbleiben geschätzt noch 1 656 Stunden
Baufortschritt geschätzt 33,8%

Nach meinen Schätzungen haben wir damit rund 1/3 des Projekts bewältigt. Das ist ermutigend und fordernd zugleich.

Arbeitskollegen haben mir noch vor Weihnachten geholfen, die Floats in die Werkstatt zu übersiedeln -DANKE Andreas R.! DANKE Andreas M.! DANKE Christian! Das alte Jahr konnte so arbeitsam in der Werkstatt ausklingen.

Auch am 1. Jänner in der Früh standen wir schon wieder in der Werkstatt. Die letzten zwei Wochen waren damit sehr produktiv. Auch wenn viele Arbeiten passierten, von denen man jetzt nicht mehr allzu viel sieht. Wir haben die Püttinge aus Kohlefaser laminiert, die Spanten verstärkt und die Püttinge eingeklebt. Fertig sieht das dann so aus:16_1__36Dann haben wir das Ruder laminiert. Einer der perfektesten GFK-Teile, die wir je gebaut haben. Das liegt auch daran, dass uns Alfred diesmal den Schaumkern 3D gefräst hat – gleich mit der passenden Vertiefung für einen Holmgurt aus fünf Lagen Carbon. Aus unserer Sicht ein perfekter Teil.16_1__01 16_1__02Und danach gings gleich weiter mit der Ruderkassette:16_1__05 16_1__06 16_1__12 16_1__18Das Ergebnis sieht sehr vielversprechend aus. Den Kopf werden in Sichtcarbon klarlackiert ausführen… Sieht doch gut aus!? Die Kassete wird zweischalig aufgebaut. derzeit warte ich noch auf die Achse und das Lagerrohr bevor es dann an diesem Teil weiter geht.

Jetzt geht es bereits daran, die Beschläge an die Schwimmer zu setzen, damit wir die Bohrlöcher entsprechend vorbereiten können -> Ausfüllen mit eingedicktem Epoxy, um den Holzkern vor jedem Wasser sicher abzuschotten:

16_1__24 16_1__34 16_1__38 16_1__39Der nächste große Schrittt wird das Spachteln und Schleifen der Floats sein.  Derzeit sieht es so aus, als könnten wir die Floats fertig stellen bevor die Temperaturen oben am Dachboden wieder Arbeiten am Hauptrumpf erlauben.

Auf ein neues Jahr! Möge es wieder ein gutes, gesegnetes Jahr werden!

P.S.: Auch bei der Namenswahl verdichtet sich derzeit die Liste. Möglicherweise werden wir dem Boot bald einen Namen geben. Seid gespannt!

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