Trailer XX(X)L …

Ende Mai war es soweit. Unser Trailer, den wir bei Tema Marine nach der guten Beratung auf der BOOT in Düsseldorf bestellt hatten, war abholbereit in Recklinghausen im Ruhrgebiet.

Wir wollten gleich probieren, ob das mit der Kabine auf dem PickUp und dem Anhänger klappt. Und außerdem haben wir die Fahrt mit einem Kurzurlaub verbunden und wollten auch in der Kabine schlafen.

Hier ein paar Eindrücke von dem Hänger, der extra für uns gebaut wurde, und bei dem die Deichsel noch verlängert wurde, um der Kabine genügend Raum zum Schwenken zu geben.Hier kann man gut sehen, wie die 11,3 Meter an unserem PickUp aussehen 😉

Die Fahrt verlief problemlos, Die Kurven fährt man sehr bewusst und holt weit aus wie ein Sattelschlepper. In eine Altstadt möchte man mit dieser Fuhre lieber nicht kommen…Der Trailer sieht sehr gut verarbeitet aus und hat uns rundum mit LED-Beleuchtung überrascht. Eine Spülanlage für die Bremstrommeln haben wir vorsichtshalber auch geordert auch wenn wir Salzwasser tunlichst meiden werden.

Ebenfalls von Tema Marine haben wir den Außenborder gekauft und mitgenommen. Ein Yamaha 9.9 High Trust Schubmotor mit Ultra-Langschaft.  Der hat gut in den Fahrgastraum unter Lupos Hundebox gepasst.

Wieder zu Hause heißt es jetzt, die vielen Dinge zusammenzufügen!

Heavy metal… aber rostfrei

Es ist gewöhnungsbedürftig, bei so einem Leichtbau, wie wir ihn betreiben, plötzlich eine Schachtel mit gefühlt hundert Kilo Metallteilen in der Hand zu halten. V4A ist doch ziemlich schwer, dennoch bin ich überzeugt, dass es ein guter Rat von Alfred war, die im Plan vorgesehenen Alu-Teile durch V4A zu ersetzen und um zu konstruieren…

Im CAD gezeichnet, von einem Laser ausgeschnitten, sieht das dann so aus: Das ist ein Puzzle für Große 😉 Bei Mario Werndl haben wir die Teile dann zusammengeschweisst und das war ein tolles Erlebnis. Mario ist ein Profi in der Metallbearbeitung und Künstler. Er hat auch die aktuelle Trophy für die legendäre Regatta Round Palagruza Cannonball – RPC gestaltet. Seht sie Euch an! Und mit diesen Teilen bin ich dann nach Hause gefahren:

Das Joch zum Stellen und Legen des Mastes:Der Bugbeschlag:Die Mastbasis:Ein paar Teile kommen noch…

Die ersten Teile lackiert…

Liebe Trimaran-Freunde, jetzt ist es soweit! Die ersten Teile sind lackiert. Konkret haben wir Ruder, Ruderkassette, Pinne und Schwert lackiert. Begonnen hat es damit, dass wir uns eine „semiprofessionelle“ 😉 Absaugwand gebaut haben, da wir mit den Ergebnissen des Walzens nicht zufrieden waren:

Im Einsatz mit der Spanabsaugung aus unserer Werkstatt hat sich dieses System bei diesen relativ kleinen Teilen bestens bewährt. Der ganze Sprühnebel wurde gut abgesaugt – wie geplant!

Das Schwert bekam  dieselbe grellorange Lackierung, die auch die Open60 etc. verpasst bekommen (lässt sich am Bildschirm leider gar nicht darstellen) . Sieht echt cool aus! Hoffentlich brauchen wir es nie im Ernstfall! Gedacht ist es ja, um kieloben treibende Boote aus der Luft besser sehen zu können (daher bei Offshore Regatten  für Mehrrümpfer vorgeschrieben).

Die Ruderkassette mit den Sichtcarboneinlagen ist eigentlich auch ganz nett geworden: Auchw enn es bei der Lackierung noch viel Luft nach oben gibt – unter anderem war wie Sprühpistole defekt und hat getropft 🙁 – so passt es doch für diese Teile ganz gut. Über das Boot selbst lassen wir dann lieber die Profis mit Profigerät…

Auch den Ankerkastendeckel haben wir gebaut. Ist im Vakuum ein tolles Leichtbauteil geworden: Ihr seht also: auch wenn sich am Blog nicht allzu viel rührt, sind wir doch immer fleißig am Werkeln – obwohl die Umstände derzeit gerade schwierig sind (z.B. Helga’s Komplikationen nach einer Verletzung im Jänner, parallele Mithilfe beim Hausbau meines Bruders, Dienstreisen, etc.)

Auf die immer häufiger gestellten Fragen nach einem Fertigstellungstermin sage ich besser nichts mehr. Ich hoffe, sobald wie möglich 😉

Geburt eines Großbaums

Nachdem es jetzt geglückt ist, kann ich Euch jetzt zeigen, wie wir einen Großbaum aus Carbon- und Glasfasern laminiert haben. Die Herausforderung war ja, dass wir einen alten Alu-Baum hatten, der aber zu kurz ist – und außerdem reichlich schwer. Deshalb 5 cm abgeschnitten und auf das Ende des Holzbalkens aufgesetzt:Danach mit PU-Schaum aus dem Baumarkt behandelt: Nach dem Härten zuerst grob mit einem Sägeblatt in Form gebracht, geschliffen und zum Schluss  mit Epoxyspachtel die grobporige Oberfläche gefüllt: Ursprünglich wollten wir den Baum einfetten, mit Folie umwickeln und dann gleich darauf laminieren. Unser treuer Berater Nils hat uns dringend davon abgeraten! Er hat gesagt, wir sollten unbedingt zuerst eine dünne Lage Glas auflaminieren, diese aushärten lassen, aufschneiden und dann den Baum mit Klebeband etwas „verdicken“ und erst darauf das eigentliche Laminat aufbringen. Ja, und was soll ich sagen? Was Nils sagt, wird von uns – fast immer – bereitwillig befolgt, weil wir wissen, dass er echt Ahnung und vor allem Erfahrung hat! Also, gesagt, getan… Mit einem Tag Verspätung ging’s dann richtig los: mein ausgetüftelter Laminatplan kam zur Anwendung: Das war am Samstag. Richtig spannend wurde es am Montag, weil wir da sahen, ob unser Werk gelungen ist. Anders als bei einer Geburt, wo das Junge immer aus der Mutter herauskommt, war es diesmal kervehrt: die „Mutter“ musste aus dem „Kind“… Nach ersten Rückschlägen (eine der beiden mit eingearbeiteten Leinen brach), kam danach bei doch schon halbwegs Zug am Flaschenzug  – die Leine hörte sich so ungefähr nach einem hohen C gestimmt an 😉 – das ersehnte Krachen – wobei ich zuerst nicht wusste, ob jetzt wie befürchtet, die provisorischen Ösen gebrochen waren, oder sich doch das Lamiat gelöst hatte . Mum’s „Thumbs up“ zeigten aber, dass wir erfolgreich waren. Noch ein paarmal nachgespannt und dann war es soweit: der Baum lag vor uns in der Wiese und wir haben mit diesem „Jungen“ eine riesen Freude. Übrigens: auch die „Mutter“ ist wohlauf – wir brauchen sie hoffentlich nicht so bald wieder 😉 Eine erste Belastungsprobe ließ den Baum jedenfalls unbeeindruckt:Wie es sich für eine richtige Geburt gehört, ging’s dann noch auf die Waage: Auch wenn der Kleine mit Spachtel und Lackierung noch etwas zulegen wird, wird er doch deutlich leichter als seine „Mutter“ bleiben, und das bei hoffentlich mehr Festigkeit 😉

Soviel für heute. Bleibt dabei, es wird immer spannender – jedenfalls für uns!

Farbenlehre… und mehr!

Die Zeit läuft und der Frühling kehrt langsam in unser Tal zurück. Die tiefen Minustemperaturen weichen mehr und mehr frühlingshaften, milden Tagen. Einzig in der Nacht zeigt Väterchen Frost noch, was er kann. Das macht es noch zu bald, um am Heuboden zu laminieren. Aber die beiden Rückenlehnen habe ich diese Woche doch geschafft! Das führt uns zum Innenraum. Wir tüfteln schon an Farbzusammenstellungen – auch wenn der Innenraum derzeit noch gar nicht wohnlich aussieht 😉

Marlene, eine junge Freundin (12 Jahre alt) von Helga war am Wochenende zu Gast und wir haben sie eingeladen, für unseren Innenraum ein bisschen zu schnipseln, zu zeichnen und zu fotografieren. Drei Entwürfe möchte ich Euch hier zeigen: Da kann man sich doch schon was vorstellen, oder?

Doch jetzt zurück zur Realität! Konrad, ein Nachbar, hat mir geholfen, neue Auflagen zu bauen (er kann vorzüglich schweißen!). Das Ziel war, den Rumpf so nahe an den Boden wie möglich zu bekommen und gleichzeitig auf Rollen zu setzen. Das brauchen wir, damit wir die Schwimmer an die Beams laminieren können.Dass der Tri jetzt mobil ist, hat uns ermöglicht, das Schwert einmal zu probieren. War auch gut, denn prompt haben wir gemerkt, dass wir die Spitze doch nicht wie geplant dran lassen können. Unser Tri hat noch die ursprüngliche Kabinenhöhe des F-9A und das Schwert war für diese um rund 10 cm zu lang. Aber wie heißt es so schön? Was nicht passt, wird passend gemacht… Mittlerwerweile haben wir den Fehler behoben und das Schwert sowie das Ruder sind schon das erste Mal gefüllert.Der Höhepunkt dieser Woche war, dass wir nach über einem Jahr den ersten Float aus der Werkstatt wieder zurück auf den Heuboden getragen haben. Danke an unsere hilfsbereiten Nachbarn und unseren Neffen! Jetzt steht der Float bereit, um ihn an die Beams zu laminieren. Jetzt müssen nur noch die Nächte milder werden…Derzeit arbeiten wir an den Vorbereitungen, um uns einen CfK/GfK-Großbaum zu laminieren. Die Fotos dazu gibt’s aber erst, wenn es geklappt hat 😉

Auch die Namenswahl steht kurz bevor – der Favoritenkreis hat sich schon sehr eingeschränkt.

Danke für’s Vorbeischauen im Blog und bis bald!

Auf der BOOT 2017

Nun sind wir seit einer Woche wieder zurück von unserem Ausflug zur BOOT 2017 in Düsseldorf. Die erste Etappe führte uns nach Rothenburg ob der Tauber – eine sehr beeindruckende alte Stadt. Hierher möchten wir gerne wieder einmal kommen, wenn es mehr als -10 Grad hat  ;-)…Dann gings weiter nach Weilheim am Rhein, wo wir bei Manu & Roland zu Gast waren. Die beiden haben wir ja vor rund 4 Jahren besucht und kennen gelernt. Damals habe ich sie – nach längerer Recherche  – anhand eines Fotos aus Murter, auf dem ein besonderer Trimaran zu sehen war, ausfinding gemacht. Roland und Manu haben die SpeedKing – einen adaptierten Hughes-11-Meter-Tri in 6 Jahren vor ihrem Haus gebaut. Damals waren wir knapp davor – also genauer gesagt ich, Helga eher noch nicht 😉 – die Pläne für dieses Boot zu bestellen. Aber es kam dann ja alles anders…

Wieder habe ich den beiden ein Loch in den Bauch gefragt. Roland ist ein toller Handwerker und hat zum Beispiel im vergangenen Sommer auf dem Lagerplatz ihres Tris in Kroatien einen Diesel eingebaut… Nun hat er einen elektrischen Aufsatz für die Winschen gebaut, weil vor allem das Groß ihres Tris schon erhebliche Kraft verlangt. Respekt! Nach einem Abend in einem Lokal mit Kroatischer Küche und anschließender Übernachtung auf dem Bauplatz des Tris (danke Roland!, danke Manu!) ging es am nächsten Tag für uns weiter ins Ruhrgebiet.

Bei Rainer und Sabine haben wir wunderschöne Tage verbracht. Sie haben uns herzlich aufgenommen und brav mit uns ein paar Punkte abgearbeitet, die ich unbedingt sehen bzw. machen wollte: die längste Skihalle der Welt sehen, einen Flug im Windkanal in Bottrop machen, …. es gibt überhaupt eine erstaunliche Kumulation von Superlativen in der Gegend um Bottrop: die höchste, die längste, die einzige, der größte, etc… Wir müssen wohl wieder kommen, um diese ganzen „best of“ abzuarbeiten 😉  Sabine hat uns jeden Tag aufs Neue mit tollem Essen überrascht – das war wirklich ein best of!  Danke Sabine und Rainer für die tolle Zeit mit Euch! Ach ja, wir reisten nicht aus Bottrop ab ohne das roteste Fahrrad und die wärmste Winterjacke ever ;-))

Montag Morgen ging es dann auf die Messe. Ein Stellplatz auf dem riesigen Areal war für unser WoMo trotz guter Belegung rasch gefunden. Dann gings mit dem Shuttlebus auf die Messe.

Insgesamt verbrachten wir dann drei Tage auf der Messe. Haben sehr wichtige Gespräche geführt – besonders hervorzuheben war die außergewöhlich tolle Beratung von Herrn Spaltmann am Stand von International – auch wenn ich jetzt mit der Lackierung wieder unsicher bin, was für uns die beste Lösung ist.

Wir haben einen Motor bestellt und Angebote für einen Trailer eingeholt. Und wir haben uns angesehen, welche Lösungen Werften für bestimmte Fragen, die uns derzeit beschäftigen, haben. Besonders beeidruckt hat uns die POGO 36. Hier wird Leichtbau konsequent und dennoch ansehnlich und sogar wohnlich umgesetzt – gute Anregungen für die Aufgabe, die heuer vor uns liegt.

Der Platz reicht nicht aus, aufzuzählen, was wir alles gesehen und worüber wir gestaunt haben. Wir haben auch festgestellt, dass wir doch schon eine Menge Leute in „der Szene“ rund ums Boot kennen.

Auch der dritte Tag hat nicht ausgereicht, alles zu erkunden. Aber irgendwann war es Zeit, aufzubrechen. Und so haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Süden gemacht. Wieder in Etappen, denn davon haben wir ja immer geträumt, dass wir mit einem WoMo mit Zwischenstopps gemütlicher reisen können. Der nächste Halt brachte uns nach Koblenz, wo wir ehemalige Stegnachbarn der Marina in Biograd besuchten. Heike und Bernd waren zwar enttäuscht, dass wir uns nach einem langen, und auch kulinarisch reichen Abend in unser Wohnmobil zurückzogen – aber im eigenen Bett schläft man halt doch am besten 😉 Nicht böse sein! Das war keine Ablehnung Eurer tollen Gastfreundschaft! Bernd hat uns erzählt, dass er sich im Frühjahr von seinem Volvo trennen wird. Da werden wir als Volvo-Fans natürlich hellhörig – mal sehen, wir haben einmal eine Option darauf fixiert 😉 Nach Fahrrad, Winterjacke und Bootsmotor können wir auf unserer Tour ja gleich auch noch ein Auto kaufen…

Jetzt gilt es, die ganzen gesammelten Informationen unserer Reise zu verarbeiten. Die Prospekte zu sichten, die Angebote zu vergleichen, ergänzende Informationen einzuholen, Entscheidungen zu treffen, und so weiter.

Ach ja, ein Highlight fehlt noch: Ich durfte eine echte Jungfernfahrt durchführen. Ich durfte einen Protoyp eines neuen ultralighten Banana-Boots durch das Becken rudern (natürlich vorschriftsmäßig mit Schwimmweste 😉Dieses Boot kommt auf jeden Fall in die engste Auswahl unserer möglichen Beiboote! Eine weitere Entscheidung, die es – hoffentlich noch heuer – zu treffen gilt.

Die Vorfreude auf unser Boot ist jedenfalls nun so richtig aufgefrischt worden und wir machen uns voller Elan wieder an die Arbeit!

Zwei Jahre Trimaranprojekt

Die Zeit vergeht – und das sehr schnell! Mittlerweile ist es zwei Jahre her, dass wir die ersten Teile gebaut haben. Zeit, wieder einmal Zwischenbilanz zu ziehen:

geschätzte Stunden zu bauen gebaut Christoph Ulli Andere Helfer
2 500 1.743 1.031 644 48
verbleiben geschätzt noch 757 Stunden
Baufortschritt geschätzt 69,7%

Eine kurze Auswertung dazu: Das Jahr 2016 war ein sehr produktives Jahr – wir haben noch mehr gearbeitet als 2015. Sofern unsere Schätzung der Gesamtarbeitsstunden stimmt, trennen uns noch rund 800 Stunden vom Ziel. Wenn das annähernd stimmt, könnten wir es schaffen, im Jahr 2017 ins Wasser zu kommen :-))

Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Wir können es kaum erwarten, dass wir das erste Mal die Segel setzen können! Das Ziel wäre ja, beim heurigen International Multihull Meeting (IMM) 2017 Ende Juli in Kerteminde mit dem eigenen Boot dabei zu sein. Ob das zu schaffen sein wird?

Nachdem der Herbst von einem langen Urlaub und danach zahlreichen beruflichen Terminen geprägt war, ist nicht mehr allzu viel weiter gegangen. Im Spätherbst haben die rapide abfallenden Temperaturen unserem Arbeitseifer ein Ende gesetzt. Dennoch haben wir die Zeit genutzt und immer wieder einmal an den Schwimmern gespachtelt und geschliffen. Mittlerweile sind die Floats fast fertig gespachtelt und geschliffen. Leider finden wir immer wieder die eine oder andere Unregelmäßigkeit – deshalb nimmt das Spachteln und Schleifen scheinbar kein Ende. Aber bei den derzeitgen Außentemperaturen (und damit auch auf dem Arbeitsplatz am Dachboden) können wir ohnehin nur in der Werkstatt aktiv sein.

Sobald es wärmer wird, werden wir die Floats an die Beams anlaminieren. Damit ist die Struktur dann fertig.

Ruder, Cockpit, Netzbefestigung, Innenlayout…

Seit dem letzten Eintrag hat sich jede Menge getan. Wir waren fleißig – jedenfalls bis Ende August, denn im September folgte der verdiente Segelurlaub.

Zuerst haben wir das Ruder und seine Aufnahme sowie die Pinne fertig gestellt:16_08_04 16_08_24 16_08_28

Danach haben wir uns dem Cockpit gewidmet…. ta ta ta taaa…16_08_11Hier kann man die Travellerschiene erkennen, die fast 2,5 Meter lang sein wird.16_08_51Es sitzt sich gut am Steuer unseres Tris!

Lange habe ich über die Befestigung der Trampoline nachgedacht. Ich habe mich dann für eine Rohr-Lösung entschieden. Da ich eine übermäßige Schälbelastung des GfKs vermeiden wollte, haben wir mit Kohle-Rovings „durchgenäht“ und die Rovings innen umgeschlagen und mit einer extra Lage Glas fixiert – das sollte halten, denn das kurze Probestück war nicht zu zerstören.16_08_1616_08_2116_08_26 16_08_38sieht auf der Innenseite nicht besonders schön aus, aber ich bin sicher es hält. Die Löcher haben wir auf der Innenseite mit einem Senker erweitert, um der Kohlefaser allzu starke Knicke zu ersparen. Das Elektro-PVC-Rohr übernimmt eigentlich nur die Funktion einer Form, bleibt aber drinnen.16_08_29So sieht’s dann aus. Nach dem Spachteln werden hier dann im Abstand von ca. 15 cm Ausnehmungen eingeschnitten, ein Stab eingesteckt und an diesem dann die Seile der Netze befestigt.

Neben vielen weiteren Details ist im Inneraum der größte Fortschritt zu sehen. Die Bänke sind drin. Nun nimmt das Wohnen auf dem Tri Gestalt an.16_08_69Sieht doch schon ganz ansprechend aus, oder? Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Kälte nicht allzu bald in unserem Tal Einzug hält…

Die  kommenden beiden Tage sind wir auf einer Maker Faire in Steyr. Dort zeigen wir aber nur ein Kanu und ein Kajak. Vom Trimaran nehmen wir nur Teile und eine Menge Fotos mit.

Spieglein, Spieglein… am Heck!

Wir können weiteren Fortschritt vermelden. Der Umbau des Spiegels auf Ruder Generation 3.0 ist abgeschlossen! Hier am Bild noch ohne endgültiges Außenlaminat.16_07_2_03 16_07_105Alles sieht sehr vertrauenerweckend stark aus!

Nachdem wir dies erledigt haben, widmen wir uns der Fertigstellung des Cockpits. Der Einstieg in die Heckkabine passt schon, die letzten „Löcher“ der Achterkabine sind geschlossen.16_07_2_04 16_07_2_15Jetzt sind die Cockpitbänke und deren Innenleben dran. Jede Bank beherbergt einen Stauraum, der nur durch den Salon zugänglich ist (ca. 35 cm Tiefe). Unter der steuerbord gelegenen Bank  – in der Backskiste -soll dann auch der Tank Platz finden. Derzeit arbeiten wir an den Backskistendeckeln. Diese Backskisten sollen zum Aufklappen werden und auch halbwegs wasserdicht sein. Macht die Sache ein wenig langwierig. Unten auf dem stb-Deckel möchten wir die Fernschaltung des Außenborders montieren, so dass diese erst durch Öffnen der Backskiste sicht- und bedienbar wird.  Unter der Bank an backbord bauen wir ein safety compartment ein. Ein Fach, das sowohl von innen als auch – im Falle einer Kenterung – von außen zugänglich sein soll. Es ist schon eine gewisse Überwindung, so ein großes Loch in den schön strakenden Rumpf zu schneiden…16_07_2_08 16_07_2_11 16_07_2_12Wir haben entscheiden, den Lukendeckel nicht einfasch einzusetzen, sondern so zu versenken, dass er nicht über die Rumpfwand hervorschaut.16_07_2_27Sofern das Wetter mitspielt und die angekündigte Kaltfront die Temperatur drückt, werden wir es schaffen, kommende Woche mit der Inneneinrichtung zu beginnen. Parallel dazu suchen wir bereits die Ausrüstungsgegenstände zusammen, die wir verbauen wollen. Eine schier endlos lange Liste an notwendigen Teilen und notwendigen Schrauben, Rumpfdurchbrüchen, Schläuchen, Kabeln…

Jetzt sind die Beine dran…

Lange haben wir darauf hingearbeitet. Fast ein Jahr Arbeit stecken in den vier Beams mit den beiden Zentralmodulen. Und jetzt ist es so weit: das Boot bekommt seine vorbereiteten Beine.16_07_39 16_07_41 Es geht sich alles kanpp aus: ein Fenster müssen wir ausbauen, das Boot hinten um 10 cm nach links rücken, eine bisher verschraubte Tür müssen wir öffnen, ein Beam liegt direkt am Dachstuhl an…16_07_61 16_07_84 16_07_91Zwei Beine hängen also etwas aus dem Haus heraus… 🙂

Es ist wichtig, alle vier Beams gleichzeitig zu montieren, weil jetzt das genaue Einrichten erfolgt:16_07_65 16_07_76 16_07_78Nachdem alles perfekt stimmt, bereiten wir die Montage vor.16_07_69 16_07_71 16_07_88Spannend, den Faltmechanismus zum ersten Mal in Bewegung zu sehen!16_07_94 16_07_95 16_07_96 16_07_97Die Struktur des Bootes steht damit weitgehend. Bleibt dran, wir zeigen Euch bald mehr!

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