Wasser marsch!

Drei Jahre sind mittlerweile vergangen seitdem wir die ersten Teile gebaut haben. Leider haben wir die genaue Buchführung der Arbeitszeiten nicht eingehalten aber so rund 2.700 – 3.000 Stunden werden wohl schon drin stecken.

Obwohl der Winter unseren Bauplatz noch fest im Griff hat, können wir dennoch innen weiter machen. Wir haben die Wasserinstalltion fertig! Von den Borddurchlässen und Seeventilen abgesehen, die wir erst montieren, wenn außen fertig lackiert ist.

Unser Boot hat zwei Wassersysteme – einen flexiblen 100 Liter Süßwassertank mit elektrischer Druckpumpe und folgenden Entnahmestellen:

  • Spüle Pantry
  • Waschbeck(ch)en im Toilettraum
  • Backskiste backbord => Gardena-Anschluss für die Außendusche (zum Duschen steht man am Netz)

Das zweite Wassersystem ist eine Fußpumpe, die Seewasser in die Spüle in der Pantry pumpt. Damit möchten wir den Süßwasserverbrauch drastisch reduzieren.

Ein besonderes Kunstwerk ist unsere Abwasseranlage geworden: Pump-WC pumpt zu Ventil 1. Ventil 1 bestimmt, ob außenbords gepumpt wird oder ob es in den flexiblen Fäkalientank geht.

Ventil 2 entscheidet, ob es  mit der Handpumpe vom Fäkalientank außenbords geht oder ob es zu einer Entsorgungstation an Land geht.

So sieht die „Kommandozentrale“ dazu aus 😉Aber das Kunstvolle verbirgt sich hinter der Wand bzw unter der vorderen Koje:Sieht jetzt sehr sauber aus, hat uns aber einige Kopfzerbrechen bereitet. Jetzt ist die Anlage auf kleinstem Raum verbaut – den Schläuchen haben wir dafür zum Teil sehr enge Radien abverlangt. Ich hoffe, ich habe in diesem System keinen Denkfehler eingebaut und die Sche*** kommt dann dort raus, wo sie soll und nirgendwo anders!

Ihr seht, es geht voran, der Frühling naht und wir können es kaum erwarten, unseren Tri zu wassern.

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