Heiß, heißer, ….Bootsbau

Die letzten Wochen waren geprägt von sehr heißem, schwülem Wetter. Unter dem Dach kletterte das Thermometer rasch über 30 Grad. Auch 35 Grad wurden gesehen. Dass das für unsere Arbeiten eine Herausforderung war, kann – denke ich – jeder erahnen. Mehr als einmal ist uns auch eine Portion Harz im Becher durchgegangen – trotz Kühlung in kalten Wasserbädern.

Aber, um es kurz zu machen, wir waren dennoch fleißig. Teilweise haben wir spät abends gearbeitet, wo die Temperaturen erträglicher wurden.

Wie ist jetzt der Status? Wir haben alle Beschläge platziert, die Bohrungen gemacht, und dann die überdimensionierten Löcher mit eindgedicktem Harz gefüllt, um jegliches Eindringen von Wasser in den Balsakern zu verhindern. Danach haben wir begonnen, das Deck zu spachteln.So sieht es jetzt aus:Und am Dienstag haben wir das letzte Fleckchen Glas (hoffentlich) in den Rumpf laminiert. Die Vorderkabine ist schon gespachtelt.

Jetzt folgen spachteln und schleifen, spachteln und schleifen – sowohl innen als auch an Deck und Rumpf. Innen werden wir wahrscheinlich nur eine Schicht Spachtel aufziehen, um die ärgsten Unebenheiten zu glätten. Aber eine makellose Oberfläche im Innenraum streben wir nicht an. Das würde auch zuviel Gewicht ins Schiff bringen. Sobald innen eine Oberfläche entsteht, die uns genügt, werden wir das Ganze matt weiß lackieren. Und sobald dies geschehen ist, können wir uns an die Verkabelung richten.

Erstmals hat auch unser Hund Lupo den Innenraum in Augenschein genommen. Er hat – offenbar aufgrund unserer Törns mit der Inspiration – die Situation sofort erfasst und sich wie zu Hause gefühlt. Er hat probiert, wo er sich gut hinlegen kann und wir hatten das Gefühl, er wollte am Liebsten sofort lossegeln. Vor allem der komfortable Niedergang gefällt ihm und er probierte mehrmals den Weg vom Cockpit in den Salon und zurück – gerade so, als wollte er sagen: das ist Euch aber wirklich gut gelungen!Die Seitennetze von yacht-netze.de sind schon da und heute werden die Aufnahmen für die Rohre zwischen den Beams geschweißt. Das Joch zum Stellen und Legen des Mastes wird heute nochmals verbessert, so dass der Mast auch auf dem Trailer (oder besser: auch mit eingezogenem Schwert) gestellt und gelegt werden kann.

Nach einem Telefonat mit dem Händler hat sich auch das ungewöhnlich lange Warten auf Teile der Navigationselektronik aufgelöst. In Kürze sollte alles komplett sein.

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