Materializing a dream in the attic

Im letzten Blogeintrag verbirgt sich ein Geheimnis. Nun wird es gelüftet: die letzten beiden Fotos stammen offensichtlich nicht von einem „Hobbyknipser“ wie ich einer bin.

Christian Wagner – ein Freund aus Jugendtagen – hat mir und unserem Projekt einen Besuch abgestattet. Und das nicht, ohne seine Fotoausrüstung mitzubringen.

Ich freue mich, dass Chri dem Projekt ein fotografisches Denkmal gesetzt hat! Seht selbst: http://www.constructedrealities.net/index.php/2015/12/17/materializing-a-dream-in-the-attic/

 

 

 

ein großes „Thunfischmesser“ entsteht…

Das Schwert hat Form angenommen. Trotz der extrem passgenauen Schablonen, die uns Alfred angefertigt hat, war es jede Menge Arbeit: zuerst die Schaumblöcke vorbereiten. 10_001 10_002Danach jedes Segment in die Schablone einpassen. Und dann war die große Frage, wie wir uns auf dem Block auf die Kontur der Schablonen hinarbeiten können. Der Versuch zu schleifen scheiterte trotz 40er Körnung auf dem Bandschleifer. Da ist das Material zu zäh. So würden wir heute immer noch schleifen. Nach mehreren Versuchen zeigte sich die Handhobelmaschine als das Gerät der Wahl. Allerdings mit dem Nachteil, dass teilweise zu viel weggenommen wurde. Tja, wo gehobelt wird, da fallen Späne…

Erst die letzten Millimeter erledigten wir mit dem Schleifer. Danach alle Segmente zusammenfügen, an der Hinterkante noch ein Glasband eingelegt (damit wir nach dem Zusammenkleben der Hälften eine klare Kante definieren können – das war eine wesentliche Idee auf dem Weg zu einem sauberen Profil!).12_1_002Nachdem wir die Hälften so vorbereitet haben, wurden abgestuft 7 Lagen U.D. Carbongelege 320 gr/m² als Holmgurt in die eingearbeitete Vertiefung (ebenfalls abgestuft – danke Alfred!)  eingelegt. 12_1_012

So hatten wir schon eine halbwegs saubere Kontur noch bevor wir die zwei Lagen Glas (in Summe rund 1.300 gr/m²) aufgebracht haben. Um über dem Laminat möglichst wenig Spachtel zu haben, haben wir noch vor dem Laminieren gespachtelt.12_1_015 12_1_013Nach Spachteln und Schleifen war es dann soweit: wir haben uns entschieden, beide Lagen beidseitig auf einmal aufzubringen…. War etwas fordernd, das Ding dann sauber in den Vakuumsack zu bringen, hat aber geklappt 😉 von ein paar Blasen abgesehen :-((12_1_020 12_1_019So, und hier ist das Ergebnis (zumindest vorläufig und ohne Endfinish). Sehr schade, dass man dieses Teil in der Regel nicht – also hoffentlich nicht – sieht 😉 Nur die Fische müssen sich in Acht nehmen…Attic_-100 Attic_-106Ihr werdet schon bemerkt haben, dass diese Fotos durch eine andere Linse aufgenommen wurden. Dieses Geheimnis lüften wir bald!

Es wächst zusammen, was zusammen gehört…

Ein kleiner Nachtrag aus wärmeren Tagen: wir haben die warme Zeit im November noch genutzt, um die central mounting modules (C.M.M.) – von uns vereinfacht Zentralmodule genannt –  in den Rumpf einzupassen.11_2_006 11_2_008 11_2_014Das vordere Modul hat sich anfangs sehr gewehrt. Wahrscheinlich haben wir wieder zu genau gearbeitet 😉 Irgendwann haben wir es dann doch einfädeln können.

Nach dem genauen Justieren haben wir es mit eingedicktem Harz einmal an Ort und Stelle fixiert. Danach haben wir noch die Seitenteile vorbereitet, die die Öffnung dann verschließen werden. Leider ist es dann irgendwann doch in den Nächten so kalt geworden, dass wir die Module nicht mehr einlaminiert haben. Sie werden ja mit vielen Lagen – vor allem unidirektionalem Glas – fixiert. Hier läuft die ganze Kraft drüber. Das muss halten!11_3_039

Derzeit sind wir am Shapen des Schwerts. Ein Bericht folgt in Kürze! Stay tuned!