International Mutihull Meeting – #3 – The race was on…

The race was on…

Soeben sind wir von der Regatta zurück gekommen. Nils und Kerstin und Wildepferde waren wieder ganz vorne dabei! Ich durfte als Trimmgewicht wieder mit dabei sein 😉 Wir sind mit Wildepferde nach den beiden Grainger Tris als drittes Schiff über die Ziellinie gegangen. Wobei  man dazu sagen muss, dass der 10-Meter-Grainger der einzige war, der nicht im Cruising-Modus  lief – das heißt, er hatte kein Gepäck an Bord.

Aufgrund des Wetters wurde von zwei auf eine Runde verkürzt (ca. 8 Seemeilen).

Ich sah noch nie so viele Multis auf einmal segeln. Es war ein tolles Erlebnis in diesem bunten Feld: vom Astus 22 über eine Wharram Tiki, Dragonflys, Clou 10,…. alles war dabei.

image imageimageWir sind gespannt, wie sich das Rating auf die Platzierungen auswirken wird. Am Abend gibt es eine Grillparty und die Ergebnisse.

International Multihull Meeting – #2

Heute ging es richtig los! Um 1100 trafen wir uns zur Besteigung der Festung von Halden und erfuhren jede Menge über die bewegte Vergangenheit dieser Norwegischen Grenzstadt. Von oben blickten wir dann auf den Hafen hinab. Wer genau hinsieht, sieht rechts hinten das Hafenbecken, das für die Multis reserviert ist: image

imageDr Nachmittag war den Bootsbesichtigungen gewidmet – wann hat man schon die Gelegenheit, so viele Multis und ihre Eigner kennen zu lernen. Insbesondere bei den Selbstbauten gab es viele neue Details zu entdecken. Schon faszinierend, welche Tüftler sich da treffen!

Für die Qualität der Bauausführung haben wir auch eine Benchmark bekommen: Der 10 Meter lange Trimaran Libra Volante, eine Grainger TR10 von Arno und Marianne hat uns schwer beeindruckt, obwohl sie sehr leicht ist 😉

Wenn wir am Wasser wohnen würden und nicht in einem Alpental, dann hätte ich bestimmt ein anderes Design gewählt – auch so ein großer Kat hat schon was. Und da sind Kats da, die sicher sehr, sehr gut segeln…. Leichtbau in Perfektion, drehbarer Wingmast, Steckschwerter, schlanke Rümpfe,….

Zum Abschluss besuchten wir noch Harald auf seiner Corsair 28 und ließen uns von seiner Begeisterung für sein Boot anstecken. Das Boot ist unserem sehr ähnlich nur etwas kleiner. Helga konnte hier einen Eindruck gewinnen, wie es an Bord dann so sein wird. Heute kam ihr sogar die Corsair 28 gar nicht mehr so klein vor.

Am Abend gab es die Schrimps-Party – ich denke, das war das erste Mal, dass wir uns an Schrimps so richtig satt gegessen haben – viel zu satt eigentlich.

Morgen treffen wir uns um 1030 zum Briefing, bevor es dann auf den Iddefjord geht, um eine  Regatta mit zwei geplanten Wettfahrten auszusegeln. Leider ist schlechteres Wetter und wenig Wind angesagt (nachdem es jetzt drei Tage ordentlich geweht hat 😉

Sailing for Jesus Christ….

Gestern Abend erlebten wir noch etwas Tolles. Die ELIDA V legte in Halden an. Dieses Ketsch-getakelte Schiff (dennoch 40 Meter Masthöhe) mit 131 Fuss Länge war aus mehreren Gründen einen Besuch wert. Die Crew ist unterwegs, um in den Häfen das Evangelium zu verkünden und christliche Lieder zu singen. Anschließend an die kurze Evangelisation gab es die Möglichkeit, das Schiff zu besichtigen. Das Boot ist zur Gänze in GFK/CfK-Sandwich gefertigt und es ist an jedem Detail zu erkennen, dass Segler dieses Boot zum Segeln entworfen haben. Ein paar Eindrücke hier.

 

Die größten Harken-Blöcke, die ich bisher gesehen habe:imageDie Winschen sind auch nicht gerade klein:imageGrinder wie auf einer Rennyacht im Volvo-Ocean-Race-Format:imageChristoph am Steuer der ELIDA V – leider nur im Hafen…. 🙁imageSo sieht es innen aus – der Gemeinschaftsraum:imageMehr Details zur ELIDA V und zu deren Hintergrund findest Du unter www.elida.org

International Multihull Meeting 2015 – #1

Wir (Helga & Christoph) sind  nach Norwegen  gereist, um das International Multihull Meeting 2015 in Halden zu besuchen. Gestern sind wir nach Oslo geflogen und haben heute in der Früh unser kleines Mietauto VW Up! in Empfang genommen.

Am frühen Nachmittag sind wir in Halden angekommen. Unser Hotel liegt mitten in der kleinen Stadt – direkt am Hafen. image

 

Die ersten Boote sind bereits da, auch wenn das Treffen erst morgen Abend startet. Für das Treffen sind über 40 Multis angemeldet – viel davon Eigenbauten. Wir werden sehen, welche Anregungen wir uns holen können.

Mastfuss gefunden

Vor wenigen Tagen erreichte mich eine gute Nachricht von Nils: er hat den Mastfuß für den Mast gefunden, den wir im Dezember bei ihm geholt hatten.

Das ist eine sehr gute Nachricht, weil dieser Teil die Basis für die Pfanne ist, die dann auf der Kugel sitzt und dem Mast die Drehung und auch das Canting ermöglicht. Damit ist wieder Zeit und Geld gespart! 07_04_002Nils hat angekündigt, das Teil nach Norwegen mitzubringen. Da habe ich fast(!) ein schlechtes Gewissen, weil Nils doch so ein gewichtsbewusster Segler ist und er nun Metall (mehr als 2,3 Kilogramm) auf dieser weiten Reise mit sich führen muss 😉07_04_001Aber meine Freude überwiegt! ;-))

Besuche auf unserer Werft

Ein großes Ereignis habe ich Euch im Mai vorenthalten: ein Topsegler hat uns besucht und sich ein Bild von unserem Trimaranprojekt gemacht: Christian Kargl war da! Christian ist Vollblutsegler und hat vor einigen Jahren sogar die Mini-Transat erfolgreich bestritten. Er hat Erfahrung auf der Class40 und anderen Rennbooten und ist Regattacrack.Christian-Kargl-Minitransat-2005-2SAILChristian betreibt ein Unternehmen www.2sail.com, das sich mit der Ausstattung von Yachten beschäftigt und er ist auf Bootselektronik spezialisiert. Außerdem bietet er ein Trackingsystem für Regatten an und er hält auch Vorträge und Sicherheitstrainings und vieles mehr. Macht Euch ein eigenes Bild auf www.2sail.com !05_01_008Wir planen eine Kooperation mit Christian, der zugesagt hat, uns bei der Ausstattung des Trimarans zu unterstützen und zu beraten.

Ein weiterer erfreulicher Besuch war Heinz von der Firma B.I.T. Buchegger Innovative Technik GmbH . Viel früher als erwartet brachte Heinz uns die Teile, die bei der Fertigung übersehen wurden. Mit viel Einsatz hat Heinz dafür gesorgt, dass die Teile möglichst bald nachgeliefert werden. Heinz war gespannt, wo die Teile, die er für uns fertigen ließ verbaut werden. Daneben hat er auch die Wellensicherungsringe und die Alu-Flachstangen mitgebracht. Danke Heinz!

In der vergangenen Woche hatten wir noch einen spannenden Besuch: meine drei Neffen wollten – angeregt von den Erzählungen Ihrer Omi (Ulli) – unbedingt einmal zum Arbeiten kommen. Bedingung: sie wollen unbedingt mit Maske arbeiten. So haben wir für sie einen „Spezialeinsatz“ designt. Es war ohnehin höchste Zeit, den Rumpf einmal zu saugen und feucht zu wischen. So sah das Einsatzteam dann aus:07_03_003 07_03_014

Es wurde gekehrt, gesaugt und gewischt. Endlich ist der Rumpf so sauber, dass ich am Samstag erstmals mit Helga im Inneren des Bootes war. Ihre erste Reaktion: „Das ist aber schon sehr klein!“…