Langsam aber stetig…

Nachdem ich jetzt einige Zeit nicht gebloggt habe, melde ich mich wieder. Die vielen Arbeitsschritte sind sicher nicht für alle von Euch gleich interessant. Deshalb ist es schwierig, das richtige Maß zu finden, die Arbeitsschritte zu dokumentieren. Manche fiebern bei jedem Bild mit, andere fragen sich vielleicht, warum ich jeden kleinen Schritt zeige. Wem es schon zu viel der „Laminiererei“ wird, der sei eingeladen, vorläufig nur die Überschriften zu verfolgen… 😉

Um Euch (also die Interessierten) trotzdem auf dem Laufenden zu halten anbei ein paar aktuelle Fotos. Mittlerweile sind beide hinteren Beams auf der Unterseite fertig und das hintere Zentralmodul (C.M.M. – central mouting module) ist verklebt. Das Gute: Ulli ist wieder fit und werkelt mit noch mehr Eifer als zuvor! In der Zeit als Mum krankheitsbedingt ausgefallen ist, habe ich wieder gemerkt, dass es alleine sehr, sehr zäh wäre, das Boot fertig zu bauen.

Zuerst zu den Beams. Da war jetzt erstmals viel Schleifen angesagt, weil im Bereich, wo nachher die Metall-Brackets sitzen, eine Ebene aufgespachtelt werden musste – aus hochdichtem Füller.  Wer je hochdichten Füller bearbeitet hat, weiß, was es bedeutet, da zu schleifen…

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Zum Schluss wurde noch eine Lage Glasgelege darüber gelegt. Leider hatten wir an einer Stelle einen Lufteinschluss. Deshalb aufschleifen und danach neu mit Glas belegen…03_018 03_019

Ein kleiner Trick, wie man widerspenstiges Glasgelege (620 gr/m²) daran hindern kann, an den relativ scharfen Kanten (der Konstrukteur gibt hier einen Maximalradius von 6 mm an) abzuheben:03_023 03_024

So! Irgendwann – genau genommen heute! – waren die Unterseiten der beiden Beams dann doch zu unserer Zufriedenheit fertig. 03_031

Das Schöne ist, dass wir jetzt die Ernte der Vorarbeiten einfahren können. Die von Alfred gefrästen Teile der C.M.M.s passen saugend ineinander und in die Helling:03_027 03_028

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Morgen kommt das erste C.M.M. aus der Form und ist schon fast(!!!) fertig. Da gehören dann noch die vorbereiteten Beam-Pads aus Eichenholz darauf verklebt und verschraubt und dann noch ein paar Glasgewebebänder an gewissen Kanten… aber dann ist es grundsätzlich bereit, in den Hauptrumpf eingesetzt zu werden.

Am Heuboden wo der Rumpf steht, ziehen mittlerweile untertags schon durchaus laminierbare Temperaturen ein – wir müssen uns also sputen!

 

 

 

 

 

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