der Transport

Es ist nicht leicht, einen Leihanhänger zu finden, der dieses Boot aufnehmen kann. Aber eine Firma hat so ein Teil. Kostet zwar 300 Euro pro Tag, passt aber. Alle Überlegungen, vielleicht gleich einen passenden Bootstrailer zu kaufen, haben wir verworfen. Der Trailer würde nach unserer Fahrt ja doch jahrelang nur auf dem Hof stehen.

Ein Termin ist gefunden und der Anhänger reserviert. Da der Anhänger mit einer Ladefläche von 9 x 2,5 Metern schon mehr als 1,5 Tonnen Eigengewicht hat, wird das für mein Auto zu eng – auch wenn die Rumpfschalen sehr leicht sind. Deshalb mieten wir für die Fahrt einen Pick-Up an.

Zuerst den Pick-Up abgeholt, dann den Anhänger und jetzt sind Ulli und ich auf dem Weg nach Frankfurt. Die Spannung steigt. Der schwere leere Anhänger und die Blattfedern des leeren Pick-Up fordern unsere Bandscheiben. Die Fuhre schwingt sich manchmal derart auf, dass wir heftig durchgeschüttelt werden.

Aber irgendwann ist auch die längste Fahrt zu Ende – Gott sei Dank! Ich war schon versucht, beim nächsten Baumarkt die Ladefläche mit Zement zu füllen… wäre wahrscheinlich gar nicht schlecht gewesen.

In Oberursel bei Frankfurt finden wir alles wie beschrieben vor. Wir sind von der Größe des Rumpfs beeindruckt. Der Verkäufer wiederum ist von unserem Anhänger beeindruckt. Der Kran in der Halle und tolle Helfer machen die Verladung leicht. Nach eineinhalb Stunden haben wir die drei Rümpfe so verzurrt, dass wir getrost starten können.

Mit vielen interessanten Tipps und Infos des Verkäufers machen wir uns auf den Heimweg. Eigentlich planen wir, unterwegs zu übernachten. Aber wir fressen Meilen und entscheiden schließlich, eine „Nachtfahrt“ zu machen… um 2 Uhr morgens kommen wir zu Hause an, stellen das Gespann in den Obstgarten und gehen schlafen.

Ankunft

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.